Wie Sie mit Ihrem Müll tatsächlich Geld verdienen können

muell geld verdienen bild 1

Es ist ganz normal, dass sich im Alltagsleben viel Müll ansammelt. In der Regel ist dieser lästig und man schmeißt ihn schlicht und einfach weg. Das ist auch durchaus nachvollziehbar. Schließlich nimmt dieser Platz weg und riecht möglicherweise auch etwas unangenehm. Allerdings lässt man dabei oftmals etwas Wichtiges außer Acht. Denn auch mit Müll, kann man prinzipiell Geld verdienen. Sogar wesentlich mehr Geld, als man es vielleicht denken mag. Vorausgesetzt natürlich, dass man weiß wie man es anstellt. Beim Müllverkauf muss allerdings nicht allzu viel beachtet werden. Man braucht also kein Müllfachmann sein, damit man seinen Müll zu Geld macht. Dennoch gibt es einige Dinge, die man auf jeden Fall beachten sollte.

Schritt für Schritt Anleitung:

  1. Einen Blick auf seinen Müll werfen
  2. Relevanten Müll sortieren
  3. Sich auf geldfuermuell.de registrieren
  4. Seinen Müll auf geldfuermuell.de verkaufen
  5. Müll transportsicher verpacken
  6. Paket an geldfuermuell.de versenden
  7. Warten bis Paket eingegangen ist
  8. Warten auf nötige Prüfmaßnahmen
  9. Geld innerhalb von 7 Werktagen erhalten
  10. Umweltbewusst handeln und Geld verdienen

Was für Müll sich zum Verkauf eignet

Nicht jeder Müll ist etwas Wert. Das sollten Sie unbedingt beachten, wenn Sie Ihren Müll verkaufen wollen. Ansonsten tun Sie alles mühsam sortieren und haben sich am Ende nur unnötig viel Arbeit gemacht. Es gibt insgesamt drei verschiedene Arten von Müll, welchen Sie auf geldfuermuell.de loswerden können. Dazu zählen Toner & Tinten, Wertstoffe und LEGO Steine. Sollten Sie hiervon also etwas parat haben, stehen Ihre Chancen schon mal recht gut. Tonerkartuschen, Tintenpatronen und LEGO Steine sind selbsterklärend, doch was fällt eigentlich unter Wertstoffe. Prinzipiell eine ganze Menge. Allerdings können Sie nicht jeglichen Wertstoff auf geldfuermuell.de verkaufen. Es werden nämlich ausschließlich Handy, Smartphones, PDAs, Kabel mit Kupferspitzen/-kern, CD-s, DVD-s, Blu-Ray-Discs, Digitalkameras und Tablets angekauft. Bei jeglichem Müll den Sie verkaufen möchten, sollten Sie auch darauf achten, dass dieser einen gewissen Zustand aufweist. Denn nur dann, kann dieser auch tatsächlich gewinnbringend weiterverkauft werden. Daher ist es wichtig, dass man sich die Ankaufsbedingungen unbedingt durchliest.

Die Anmeldung auf geldfuermuell.de

Sich auf geldfuermuell.de zu registrieren ist kein Hexenwerk. Die Anmeldung geht schnell und ist kostenlos. Sollten Sie eine eigene Firma haben, können Sie das eingeben. Dieses Feld muss aber nicht zwangsweise ausgefüllt werden. Anders sieht es hingegen mit Ihrem Vor-, Nachnamen und Ihrem Herkunftsland aus. Sollten Sie weder aus Deutschland, noch aus Österreich kommen, können Sie den Service übrigens nicht nutzen. Haben Sie diese Angaben getätigt, wird lediglich noch Ihre E-Mail-Adresse benötigt. Zum Abschluss müssen Sie noch ein Captcha eingeben und den Ankaufsbedingungen zustimmen. Das bietet sich übrigens auch an, sich die Ankaufsbedingungen direkt durchzulesen. Sollten Sie nämlich auf das Wort „Ankaufsbedingungen“ klicken, werden Sie zu einer Seite weitergeleitet, wo Ihnen alles Nötige erklärt wird. Es handelt sich hierbei nämlich um einen Link. Optional können Sie noch auswählen ob Sie einen Newsletter erhalten möchten.

Was man mit dem Verkauf von Müll verdienen kann

Eine der wichtigsten Fragen ist natürlich, wie viel sich denn jetzt tatsächlich verdienen lässt. Dafür orientieren wir uns weiterhin am Beispiel geldfuermuell.de. Die Vergütungen der Seite sind nämlich auf jeden Fall angemessen. Wie viel Geld man allerdings tatsächlich verdient, kann man pauschal nicht beantworten. Das hängt nämlich von dem jeweiligen Müll, sowie Quantität und Qualität ab. Bei Tonerkartuschen kommt es grundsätzlich darauf an, um was für ein Modell es sich überhaupt handelt. Während die TN-1030 von Brother gerade einmal mit 7,30 Euro vergütet wird, so sind es bei der Cartridge 710H von Canon ganze 42,50 Euro. Das ist natürlich ein großer Unterschied. Ähnlich verhält es sich mit den Tintenpatronen. Für viele Modelle erhält man aber erst gar keine Vergütung.

Neben Tonerkartuschen und Tintenpatronen, werden ausschließlich einzelne LEGO Figuren pro Stückzahl vergütet. Hier erhält man pro Stück immerhin 0,25 Euro. Bei allem anderen was man verkaufen kann, ist der Preis allerdings vom Gewicht abhängig. So verhält es sich beispielsweise auch mit gemischten LEGO Steinen. Pro Kilogramm gibt es hier 4 Euro. Wenn man also einige Kilos an gemischten LEGO Steinen parat haben sollte, kann man diese wunderbar weiterverkaufen.

Allerdings ist der Verkauf von LEGO wesentlich lukrativer, wenn man die einzelnen Steine vorher sortiert. Zwar ist das natürlich ein gewisser Aufwand, man kann aber grundsätzlich mit besseren Vergütungen rechnen. Bereits für LEGO Classic gibt es immerhin 5 Euro pro Kilogramm. Handelt es sich gar um LEGO Technik oder LEGO Duplo, so sind sogar 9 Euro pro Kilo möglich. Das ist natürlich ein beachtlicher Unterschied.

Blieben nur noch die Wertstoffe. Auch hier errechnet sich der Preis nach dem Gewicht. Für Handys gibt es immerhin 5,50 Euro pro Kilo. Gerade bei sehr alten Handys, welche man ohnehin nicht mehr verwerten kann, ist ein Verkauf möglicherweise sinnvoll. Bei Kabeln sind es allerdings nur noch 0,30 Euro pro Kilo. Man benötigt also mehr als 3 Kilo, wenn man überhaupt einen einzelnen Euro erhalten möchte. Das mag zwar sehr wenig erscheinen, allerdings handelt es sich auch bloß um Kabel. Bevor man seinen alten Kabelsalat also ohnehin entsorgt, kann man diesen auch verkaufen. Für Disks beträgt der Kilopreis sogar nur 0,10 Euro. Als kleiner Beifang, können sich diese aber dennoch lohnen. Auch Kameras und Laptops kann man verkaufen. Zu dem Zeitpunkt wo wir die Seite aufgerufen haben, betrug der Kilopreis hierfür aber lediglich 0,00 Euro. Man erhält also scheinbar nichts, wenn man diese einsendet. Ob es sich dabei um einen Fehler handelt oder es tatsächlich keine Vergütung gibt, können wir derzeit noch nicht sagen.