Mit dem eigenen Affiliate Shop zur finanziellen Unabhängigkeit

affiliate shop screenshot 1

Es gibt viele Wege sich die zahlreichen Partnerprogramme zu Nutzen zu machen und damit ordentliche Provisionen zu erhalten. Doch dazu gehören keineswegs nur das bloße Setzen von Affiliate-Links auf den eigenen Webseiten oder unter YouTube Videos. Es gibt nämlich noch eine weitere Variante, die zwar gewissermaßen darauf beruht, allerdings ein wenig anders umgesetzt wird. Die Rede ist vom klassischen Affiliate Shop. Im Grunde handelt es sich hierbei um nichts Anderes als eine Affiliate-Seite. Allerdings ist sie ein wenig anders aufgebaut. Das kann durchaus dazu beitragen, dass man höhere Konversionszahlen verzeichnen kann. Doch schauen wir uns mal das Prinzip dahinter etwas genauer an.

Schritt für Schritt Anleitung:

  1. Geeignete Domain suchen
  2. Domain registrieren
  3. Passendes WordPress Theme finden
  4. Affiliate Shop aufbauen
  5. Onpage und Offpage Optimierung
  6. Bei Partnerprogrammen anmelden
  7. Affiliate-Links in den Shop einbauen
  8. Beworbene Produkte verkaufen
  9. Provisionen kassieren
  10. Sich von Partnern auszahlen lassen

Wie ist ein Affiliate Shop aufgebaut

Ein Affiliate Shop entscheidet sich etwas von einer klassischen Affiliate-Seite. Das ist auch sehr gut an diesem Screenshot erkennbar. Auf den ersten Blick scheint es sich hier um das Menü einer typischen Affiliate-Seite zu handeln. Das ist allerdings nicht der Fall. Es handelt sich nämlich um einen Affiliate Shop. Wie Sie nämlich sehen können, befindet sich auf der rechten Seite das typische Warenkorb-Symbol. Das Kaufen der Produkte läuft also etwas anders ab, als es auf einer klassischen Affiliate-Seite der Fall ist. Anstatt sich die einzelnen Produkte nämlich anzuschauen und dann auf einen Button zu klicken der beispielsweise mit „Bei Amazon kaufen“ gekennzeichnet ist, kauft man ein wie in einem handelsüblichen Onlineshop.

Das sind jetzt die Empfehlungen des Shops. Zu sehen sind dabei fünf Koffer, welche auch auf Amazon angeboten werden. Wir werden uns jetzt mal den HAUPTSTADTKOFFER Alex aussuchen und schauen was passiert, wenn wir auf das Produkt klicken.

Da wären wir nun. Der HAUPTSTADTKOFFER Alex wird uns angezeigt. Wie bereits im Vorfeld erwähnt, ist nun aber kein Button mit „Bei Amazon kaufen“ oder etwas Vergleichbarem ersichtlich. Auch kein Preisvergleich mehrerer Anbieter wurde aufgelistet. Stattdessen können wir hier auf den Button „In den Warenkorb“ klicken. Wir wählen nun also eine Farbe aus und machen das mal. Allerdings kaufen wir noch ein paar Produkte mehr ein. Um das System besser veranschaulichen zu können, kaufen wir jetzt insgesamt vier Koffer.

Da hätten wir nun also 4 Koffer und eine Zwischensumme von knapp über 280€. Jetzt haben wir die Möglichkeit weiter einzukaufen, den Warenkorb zu bearbeiten oder zur Kasse zu gehen. In diesem Fall möchten wir die Produkte kaufen und uns zuliefern lassen. Daher klicken wir hier auf den Button „Zur Kasse“ und schauen mal was passiert.

Wie Sie nun sehen können, werden wir weitergeleitet und zwar auf Amazon. Rollkoffer24 ist also Partner von Amazon und vertreibt deren Produkte. Allerdings nicht auf die klassische Art, sondern über ein Shopsystem. Als Käufer hat man dabei auch gar nicht das Gefühl, dass es sich um einen Affiliate Shop handelt. Man bekommt nämlich vermittelt, dass man es mit einem ganz handelsüblichen Onlineshop für Koffer zu tun hat.

Aus uns unbekannten Gründen hat es leider mit der Weiterleitung nicht geklappt. Wir versuchen also mal einige andere Produkte auszuwählen und gehen das Ganze noch mal von vorne an. Dieses Mal haben wir uns für drei HAUPTSTADTKOFFER Alex in jeweils blau, grün und rot entschieden. Diesmal hat es mit der Weiterleitung zu Amazon geklappt. Die drei Koffer werden uns angezeigt und wir können sie direkt in unseren Amazon Warenkorb legen.

Was man beim Aufbau eines Affiliate Shops beachten muss

Prinzipiell ist die Vorgehensweise nicht anders, als es bei einer klassischen Affiliate-Seite der Fall ist. Um Erfolg zu haben muss man sich ausreichend um die Seite kümmern. Dazu gehören Onpage und Offpage Optimierungen. Man sollte sich also um ein schönes Design, klangvolle Meta-Beschreibungen und guten Content bemühen. Aber auch das Aufbauen von Backlinks und sonstige Maßnahmen, sind in den meisten Fällen erforderlich. Man kann natürlich auch auf Black-Hat-Methoden zurückgreifen und beispielsweise ein PBN aufbauen. Entsprechende Maßnahmen können aber nur kurzfristig von Erfolg sein und sollten gut überdacht werden. Natürlich spielt es auch eine Rolle, welche Partnerprogramme man auswählt oder was für Produkte man anbietet. Generell ist dieses Thema so umfassend, dass man darüber ewig berichten könnte.

Der grundlegende Unterschied ist wie bereits verdeutlicht der Verkaufsablauf. Deshalb sollte man beim Aufbau eines Affiliate Shops auch darauf achten, dass ein solcher überhaupt möglich ist. Daher ist es wichtig, dass man sich ein entsprechendes WordPress Theme aussucht. Viele WordPress Themes bieten eine derartige Option nämlich gar nicht an und man kann sie selbst mit viel Mühe nicht erzwingen. Alternativ kann man seine Webseite natürlich auch selbst programmieren. Das ist jedoch mit einem enormen Aufwand verbunden und erfordert die nötigen Fachkenntnisse. In den meisten Fällen ist die Suche nach einem geeigneten WordPress Theme also durchaus die bessere. Dabei sollte man möglichst auch überprüfen, dass das Shopsystem mit den jeweiligen Partnerprogrammen kompatibel ist und es beispielsweise keine Probleme bei der Weiterleitung oder der Anzeige der Produkte gibt.