Als Amazon-Partner mit YouTube Geld verdienen

screenshot amazon youtubeWenn über Amazon im Zusammenhang mit Geld verdienen die Rede ist, so denken alle meist an die mittlerweile weit verbreiteten Nischenseiten. Allerdings bieten Affiliate-Seiten nicht die einzige Möglichkeit, um mit Amazon ein solides passives Einkommen aufzubauen. Mit YouTube verhält es sich ähnlich. Auch hier liegt die weit verbreitete Meinung vor, dass sich dieses ausschließlich für Einnahmen mit AdSense anbietet. Das ist allerdings keineswegs der Fall. Manchmal kann es nämlich durchaus ratsam sein, wenn man zwei große Plattformen miteinander kombiniert. Eine der erfolgversprechendsten Kombinationen, ist dabei die vom Amazon Partnerprogramm und YouTube. Natürlich sollte man wissen wie man hier vorgeht, wenn man wirklich zusätzliche Einnahmen generieren möchte. Das grundlegende Prinzip ist allerdings leicht verständlich und problemlos umsetzbar.

Schritt für Schritt Anleitung

  1. Machen Sie sich einen YouTube Account
  2. Melden Sie sich beim Amazon Partnerprogramm an
  3. Warten Sie bis Sie von Amazon bestätigt wurden
  4. Posten Sie ein vielversprechendes Video auf YouTube
  5. Setzen Sie unter dem Video einen oder mehrere Partnerlinks
  6. Generieren Sie Einnahmen durch Käufe
  7. Lassen Sie sich von Amazon auszahlen

Die Theorie in der Praxis

 

Wie man auf diesem YouTube Video gut sehen kann, handelt es sich um ein Musikvideo des berühmten Rappers Sido. Doch dieses spielt hier nur eine nebensächliche Rolle. Denn der Grund für diesen Screenshot ist, dass wir Ihnen etwas verdeutlichen möchten. Wie Sie bestimmt sehen können, befinden sich unter dem Logo des Publishers mehrere Links. Hierbei handelt es sich allerdings nicht um irgendwelche Links, sondern um Reflinks. Das heißt, dass eine Provision generiert wird, sollte jemand auf den Link klicken und ein Produkt kaufen. Das Prinzip ist also ausgesprochen einfach und selbst von einem Laien durchführbar.

Es ist allerdings wichtig, dass Sie Links setzen, welche für die Viewer auch tatsächlich attraktiv sind. Wenn Sie hier also Links zur neuesten Schlagerplatte setzen würden, müssten Sie wohl oder übel mit wesentlich weniger Klicks rechnen. Sollten die Nutzer dennoch auf die Links klicken, etwa weil Sie versuchen das Produkt zu verschleiern, dürfte die Conversion dennoch relativ gering ausfallen. Vorausgesetzt natürlich, dass die Nutzer auf Amazon nicht etwas Anderes kaufen. Da die Cookies ganze 24 Stunden halten, besteht natürlich theoretisch dennoch die Möglichkeit, dass Sie trotzdem Einnahmen generieren. Allerdings sollten Sie keineswegs nach diesem Prinzip arbeiten.

 

Einen guten Vermarktungsbereich wählen

Natürlich ist nicht jeder von uns ein berühmter Musiker. So dürfte es vielen wohl leider nicht möglich sein, erfolgsversprechende Einnahmen mit Musikvideos zu erzielen. Besonders dan nicht, wenn man mehrere hundert Millionen Viewer erwartet. Zwar besteht natürlich dennoch die Möglichkeit, dass Sie das Video eines berühmten Interpreten veröffentlichen und darunter Ihre Links setzen, allerdings ist das nicht wirklich zu empfehlen. YouTube wird Ihr Video wohl früher oder später ohnehin sperren, da es sich nicht um Ihr eigenes Video handelt. Dasselbe gilt allerdings nicht nur für Musikvideos, sondern generell für jegliche Videos, welche Sie von einem anderen Nutzer kopieren. Daher sollten Sie ausschließlich auf eigene Videos zurückgreifen, wenngleich das Ganze Unterfangen dadurch natürlich ein wenig komplizierter wird. Allerdings gibt es dennoch einige Möglichkeiten, die durchaus plausibel sind und Ihnen eine schöne Provision ermöglichen.

Produktbeschreibungen, Tests und Vergleiche

 

Diese Methode bietet sich auch dann an, wenn man eigene Affiliate-Seiten betreibt. Man kann also zusätzlich Produktvideos machen und auf seinen Seiten hierauf verweisen. Dasselbe ist natürlich auch andersrum möglich. So kann man auch unter seinem YouTube Video einen Link setzen, welcher auf die eigenen Seiten verweist. Aber auch isoliert davon, lässt sich mit Produktvideos gutes Geld verdienen. Betrachten wir also mal die Situation auf dem Screenshot. Unter dem Video finden sich insgesamt 3 Links. Einer hiervon verweist auf eine Facebook Seite des Publishers, welche sich mit den getesteten Taschenlampen auseinandersetzt. Die beiden anderen Links sind Reflinks zu Amazon. Sollte jemand auf diese Links klicken und in den nächsten 24 Stunden einen Kauf tätigen, so werden Provisionseinnahmen generiert. Der hiesige Publisher hat nur 15.745 Views, was verglichen mit dem Musikvideo von Sido, natürlich ausgesprochen wenig erscheint. Auf diese Weise sollte man allerdings keineswegs denken. Selbst, wenn von den 15.745 nur 1% tatsächlich etwas über Amazon kaufen sollte, wären das immerhin schon mehr als 150 Käufe. Man kann also durchaus davon ausgehen, dass das Hineinstellen des Videos, sich für den Publisher gelohnt hat.

Alternative Vermarktungsbereiche

Natürlich muss es im Video nicht direkt um ein Produkt gehen. Auch müssen Sie kein Musikvideo machen, wenn Sie eine CD verkaufen möchten. Es gibt natürlich noch zahlreiche weitere Möglichkeiten. Sie sollten daher einfach Ihrer Fantasie freien Lauf lassen und ein wenig kreativ sein. Natürlich müssen Sie dabei zumindest noch ein wenig realistisch bleiben. Links für Rucksäcke unter einem Video zu Menschenrechten zu posten, wäre wohl ein wenig danebengegriffen. Sollten Sie allerdings einige lustige Katzenvideos drehen und darunter das ein oder andere Katzenspielzeug verlinken, so sieht das bereits ganz anders aus. Es ist generell immer empfehlenswert, dass Ihre platzierten Links, mit dem Video in einem näheren Zusammenhang stehen.