Mit seinem eigenen Schrebergarten etwas Geld verdienen

Schrebergärten sind in Deutschland sehr beliebt. Die eingezäunten Gartengrundstücke werden gerne gemietet und gekauft. Sie eignen sich wunderbar zur Erholung und sind gerade für größere Familien ideal. Doch ein Schrebergarten ist nicht nur gut, wenn es darum geht an Wochenenden in der Hängematte zu liegen und die Sonne zu genießen. Er kann sich auch super als hobbymäßiger Nebenerwerb eignen. Wir zeigen Ihnen was für tolle Verdienstmöglichkeiten ein Schrebergarten bietet.

So können Sie mit einem Schrebergarten Geld verdienen:

  • Aufzucht von Pflanzen
  • Vermieten des Schrebergartens
  • Züchten von Hühnern
  • Anbau von Obst und Gemüse

Pflanzen aufziehen und zu einem späteren Zeitpunkt gewinnbringend verkaufen

Im Grunde kann man mit einem Schrebergarten auf dieselbe Weise Geld verdienen, wie es zahlreiche Baumschulen tun. Vorausgesetzt natürlich, dass man genügend Fläche zur Verfügung hat und einen grünen Daumen besitzt. Dabei muss man keineswegs größere Bäume wie beispielsweise Eichen anpflanzen. Diese sind zwar unter Umständen sehr lukrativ, brauchen dafür aber auch eine Menge Platz, viel Pflege und eine Menge Geduld. Für Schrebergärten sind generell eher andere Pflanzen geeignet. Eine plausible Option sind dabei beispielsweise Echte Bonsaibäume. Diese sind zwar ebenfalls sehr pflegebedürftig und brauchen ihre Wachstumszeit, dafür verbrauchen sie aber wesentlich weniger Platz.

Bereits ein einzelner Echter Bonsai bringt im Schnitt 100 bis 500 Euro. Bei ausgewachsenen Prachtexemplaren, können es aber auch schon mal einige tausend sein. Es gibt jedoch noch weitere Pflanzen, die sich für eine Aufzucht im Schrebergarten lohnen. Dabei sollten allerdings einige grundlegende Dinge beachtet werden. So müssen die Pflanzen beispielsweise vor Schädlingen und ungünstigen Wetterbedingungen geschützt werden. Bei einigen Arten ist es zudem erforderlich, dass man diesen durch die Überwinterung hilft und hierfür spezielle Maßnahmen trifft. Des Weiteren fallen Kosten für Wasser und Dünger an.

Den eigenen Schrebergarten für unterschiedliche Events vermieten

Auch mit der Vermietung eines Schrebergartens lässt sich Geld machen. Besonders lohnenswert ist es dabei, wenn man seinen Garten für diverse Events zur Verfügung stellt. Das können Grill- oder Geburtstagsfeiern sein, jedoch auch Hochzeiten und Taufen. Es gibt hier generell eine Vielzahl an Möglichkeiten. Eine Grundvoraussetzung dafür ist allerdings, dass der Schrebergarten eine ausreichend große Fläche aufweist und möglichst schön ist. Andernfalls wird es schwer sein, Menschen zu finden, die bereit sind den Garten anzumieten. Was man dabei für einen Preis verlangt, hängt im eigenen Ermessen ab. Als Tagespauschale kann man beispielsweise einen Betrag zwischen 50 und 100 Euro festlegen. Für ein ganzes Wochenende sind 200 Euro denkbar. Wer einige Interessenten im Monat klarmachen kann, sichert sich auf diese Weise ein nettes passives Einkommen. Dafür ist es aber unter Umständen erforderlich, dass man sich gelegentlich mit Aufräumarbeiten herumschlagen muss. Solche Dinge gilt es im Vorfeld mit den Kunden abzuklären.

Hühner in einem kleinen Hühnerstall züchten und mit dem Verkauf von Eiern Geld verdienen

Bereits ein kleiner Hühnerstall kann etwas Geld abwerfen und erfordert nicht allzu viel Arbeit. Ein Garten bietet den Hühnern ausreichend Auslauf und ist generell ein gutes Ambiente zur Zucht von Federvieh. Pro Freilandhuhn kann man im Jahr mit etwa 200 Eiern rechnen. Dieser Wert kann jedoch stark schwanken und hängt mitunter von der gewählten Rasse ab. Da es sich in einem solchen Fall um echte Bioeier handelt, kann man natürlich etwas höhere Gewinne erzielen. Mehr als 15 Cent werden jedoch kaum drin sein. Das macht im Jahr 30 Euro pro Huhn. Wenn man 20 Hühner halten sollte, kommt man damit immerhin auf einen Monatsverdienst von 50 Euro. Viel ist das zugegebenermaßen nicht.

Dafür macht die Hühnerhaltung aber eine Menge Spaß. Außerdem hat man die Möglichkeit, seine Hühner bei Bedarf zu schlachten. Somit hat man zu einem festlichen Anlass immer etwas Biofleisch parat. Wer sich ernsthaft für die Hühnerhaltung interessiert, sollte dabei auf jeden Fall beachten, dass die Tiere vor potentiellen Räubern geschützt werden müssen. In Deutschland sind das vor allem Fuchs und Marder. Bereits der Bau eines guten Stalls dürfte hier ausreichend sein. Wer auf Nummer sichergehen möchte, kann sich zusätzlich hierzu noch einen Hund anschaffen. Dieser kann nachts im Garten Wache halten und ungewünschte Besucher vom Stall fernhalten.

Obst und Gemüse anbauen und auf Märkten oder direkt an Privatpersonen verkaufen

Die Nachfrage nach frischem, ungespritzten Obst und Gemüse ist sehr hoch. Wer entsprechende Waren aus seinem eigenen Garten anbieten kann, hat daher sehr gute Chancen, hierfür einen passenden Abnehmer zu finden. Im Grunde lässt sich die gesamte Ernte auf einen Schlag loswerden. Sollte man dennoch keinen Privatabnehmer finden, kann man sein Glück auf einem der zahlreichen Märkte versuchen. Hier kann man sich etwas an den Preisen der anderen Stände orientieren. Diese sind meist ohnehin recht hoch angesetzt, weswegen sich auch hier ein Verkauf lohnen kann. Er ist lediglich etwas umständlicher. Was man letztendlich für Obst und Gemüse anbaut, kann an sich selbst aussuchen. Am besten man entscheidet sich dabei für Obst- und Gemüsesorten, die man auch selber gerne isst. Der Preis sollte nicht im Vordergrund stehen. Schließlich möchte man sich nur etwas dazuverdienen und nicht gleich als Landwirt seinen Lebensunterhalt bestreiten.