Als Nageldesignerin in Heimarbeit seinen Lebensunterhalt verdienen

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Nagelstudios gibt es wie Sand am Meer. Das macht eine Studioeröffnung natürlich wesentlich schwieriger. Schließlich gibt es eine bedeutende Konkurrenz, gegen die man sich durchsetzen muss. Dieses Problem lässt sich allerdings umgehen. Immer mehr Nageldesignerinnen üben ihre Tätigkeit in Heimarbeit aus. Durch die Kosten die dadurch eingespart werden z. B. bei Platzmiete und Steuern, können günstigere Preise angeboten werden. Dadurch ist es möglich die größeren Nagelstudios auszustechen. Diese Situation wird zwar von vielen Studiobetreibern beklagt, bietet Neulingen allerdings gute Chancen. Die Nachfrage nach Nageldesignerinnen besteht. Schließlich lassen sich nicht nur immer mehr Frauen, sondern teils auch Männer die Nägel machen. Die Akzeptanz hierfür steigt nämlich.

Schritt für Schritt Anleitung:

  1. Erfahrungen sammeln z. B. durch Praktikum im Nagelstudio
  2. Seine Kenntnisse verfeinern und perfektionieren
  3. Startkapital für die Selbstständigkeit ansparen
  4. Einen größeren Raum aussuchen
  5. Die nötigen Utensilien kaufen (z. B. Nagellack, Liege etc.)
  6. Raum möglichst schön einrichten
  7. Sich selbstständig melden
  8. Werbung für seine Fähigkeiten betreiben und erste Kunden erhalten
  9. Kunden zufriedenstellen und erste Gewinne reinvestieren
  10. Dank späterer Stammkunden hohe Einnahmen erzielen

Voraussetzungen um als Nageldesignerin in Heimarbeit tätig zu werden

Da es keinen konkreten Ausbildungsweg zur Nageldesignerin gibt, spielt der schulische und berufliche Werdegang keine größere Rolle. Anders sieht es hingegen mit Talent, Fingerspitzengefühl und Kreativität aus. Wer als Nageldesignerin Kunden bei sich zu Hause empfangen will, sollte sein Handwerk wirklich beherrschen. Dazu gehört auch der Umgang mit einigen Geräten, die in Nagelstudios gelegentlich zum Einsatz kommen. Hierunter fällt beispielsweise auch das Trockengerät. Dieses und sämtliche weitere benötigte Utensilien, dürfen auf keinen Fall fehlen. Abgesehen hiervon gibt es allerdings keine größeren Investitionskosten. Man sollte sich lediglich darauf gefasst machen, dass die ersten Monate womöglich etwas wenig abwerfen. Schließlich muss man sein Geschäft erst einmal etablieren und die Anfangsinvestition wiederreinkriegen. Wer langfristig erfolgreich sein möchte, sollte auch auf Fort- und Weiterbildungen zurückgreifen. Diese können nicht nur die eigenen Fähigkeiten erweitern, sondern ermöglichen auch Preisverhandlungen mit Kunden. So hat man beispielsweise einen Grund, eine Preiserhöhung bei Stammkunden zu rechtfertigen. Als Nageldesignerin in Heimarbeit ist es zudem wichtig, dass man seinen Wohnraum passend gestaltet. Hier gibt es sogar einige rechtliche Regelungen. Diese gilt es sich anzusehen, bevor man den Gang in die Selbstständigkeit wagt.

 

Was sich als Nageldesignerin in Heimarbeit verdienen lässt

Selbstständige Nageldesignerinnen, die hinreichende Fähigkeiten und Erfahrung besitzen, können wirklich einiges verlangen. Stundenlöhne in Höhe von 50 bis 100 Euro sind realistisch möglich. Wer jedoch gerade erst in die Selbstständigkeit gestartet ist, sollte lieber kleine Brötchen backen. Es gilt sich erst einen Namen und ein Kundennetz aufzubauen. Davor ist es allerdings nötig, dass man die zahlreichen Nagelstudios unterbietet. Wer hier einen Stundenlohn zwischen 30 und 40 Euro ansetzt, dürfte voraussichtlich gute Ergebnisse erzielen. In besonders stark umkämpften Gebieten, ist man anfangs allerdings oft gezwungen seine Preise zu drücken. Das macht es umso wichtiger, dass man seinen Umsatz zu Beginn komplett reinvestiert. Dafür sollte man sich jedoch erst etwas Geld zur Seite legen. Beliebte Nagelfeen, die viele Stammkunden und sogar regionale Bekanntheit haben, verlangen pro Stunde auch schon mal 200 Euro. Hierbei handelt es sich allerdings um Ausnahmen. Es zeigt allerdings sehr gut das Potential, dass eine selbstständige Nageldesignerin ausschöpfen kann.

Karrieremöglichkeiten für motivierte Nageldesignerinnen

Wer als Nageldesignerin den Sprung in die Selbstständigkeit geschafft hat, dem stehen im Prinzip schon einige Möglichkeiten offen. Es bietet sich beispielsweise an, dass man weitere Fortbildungsmöglichkeiten nutzt und sein Angebot erweitert. Schminken und Pediküre sind einige denkbare Zusatzangebote. Im Grunde kann man sich direkt von einer Nageldesignerin, zu einer selbstständigen Schönheitsexpertin entwickeln. Hierfür kann es sich anbieten, einen staatlichen Schulungsgang zur Kosmetikerin zu absolvieren. Das ermöglicht einem nämlich, sich selbst als „geprüfte Nageldesignerin“ zu bezeichnen. Neben diesem Schulungsgang, eignen sich auch weitere Weiter- und Fortbildungen, um seine Verdienstmöglichkeiten zu steigern. Sollten Bekanntheit und Einnahmen stimmen, kann man auch überlegen die Heimarbeit an den Nagel zu hängen und ein klassisches Nagelstudio zu eröffnen. Dieses kann man dann mit Mitarbeitern besetzen, was einem passive Einnahmen ermöglicht. Wer sich allerdings für diesen Weg entscheidet, sollte alles gut durchdacht und bestenfalls einen Notfallplan parat haben.