Als Gärtner in die Selbstständigkeit gehen – zukunftssicher und rentabel

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Der Beruf des Gärtners ermöglicht viele Stunden in der Natur und ist besonders in Deutschland sehr zukunftssicher. Schließlich gibt es immer mehr ältere Menschen, die darauf Wert legen, dass ihr Garten gepflegt wird. So kann man sich den demographischen Wandel zugunsten machen. Wer allerdings wirklich Geld verdienen will, sollte sich überlegen in die Selbstständigkeit zu gehen. Als Angestellter sind die Gehälter nämlich oft mager. Besonders dann, wenn man keine Weiter- oder Fortbildungen beschritten hat. Als Gärtnermeister sehen die Verdienstmöglichkeiten schon wesentlich besser aus. Dennoch ist eine Selbstständigkeit rentabler. Dafür sollte man sich aber auf zusätzliche Arbeit einstellen.

Schritt für Schritt Anleitung:

  1. Den Führerschein machen
  2. Eine Ausbildung zum Gärtner absolvieren
  3. Einige Jahre Erfahrung sammeln
  4. Die nötigen Formalitäten regeln
  5. Arbeitsmaterialien besorgen z. B. Werkzeug
  6. Als selbstständiger Gärtner starten
  7. Nach Auftraggebern suchen
  8. Auftraggeber finden und Lohn ausmachen
  9. Aufträge annehmen und zeitnah erledigen
  10. Seinen Lohn + Trinkgeld erhalten
  11. Nach Steuern gute Einnahmen verzeichnen

Voraussetzungen um als Gärtner in die Selbstständigkeit zu starten

Wer als Gärtner in die Selbstständigkeit starten will, benötigt kein großes Startkapital. Abgesehen von Arbeitswerkzeug (Spaten, Kettensäge, Heckenschere etc.), braucht man eigentlich nur noch ein Fahrzeug und einen Anhänger. Da die meisten ohnehin bereits Führerschein mitsamt Auto besitzen, kommt man sehr günstig weg. Es ist allerdings zu empfehlen, dass man an der Qualität des Arbeitswerkzeuges und Anhängers nicht spart. Das kann einem nämlich viel Stress ersparen. Von den persönlichen Eigenschaften kommt es darauf an, was für eine Art Gärtner man werden möchte. Als Landschaftsgärtner sollte man eher kräftiger sein, was als Florist nicht unbedingt erforderlich ist. Hier gibt es andere Schwerpunkte. In allen Unterberufen sollte man allerdings einige grundlegende Eigenschaften mitbringen: Flexibilität, Naturgebundenheit und Stressresistenz. Da es sich bei Kunden vornehmlich um ältere Menschen handelt, empfiehlt es sich den richtigen Umgang an den Tag zu legen.

Unabhängig was für ein Gärtner man sein möchte, das erforderliche Wissen darf nicht fehlen. Dieses erlangt man in der Regel über eine 3-jährige Ausbildung. Somit ist eine solche als Gärtner eine Grundvoraussetzung, wenn man in die Selbstständigkeit starten möchte. Es gibt allerdings Ausnahmen. So gibt es viele erfahrene Gärtner, die auch ohne Ausbildung erfolgreich freiberuflich oder gewerblich tätig sind. Oft handelt es sich dabei um Quereinsteiger, die sich im Laufe der Jahre die nötige Erfahrung angesammelt haben. Als Gärtner sollte man sich stets bewusst, dass man viel Zeit im Freien verbringen wird. Das beinhaltet unter anderem auch Wetter wie Regen oder Hitze. Damit muss man einfach zurechtkommen können. Gearbeitet wird meist trotzdem. Wer ein kleines Organisationstalent ist, kann Regentage jedoch geschickt umgehen.

Verdienstmöglichkeiten als selbstständiger Gärtner

Im Grunde kann man wenig falsch machen, wenn man sich als Gärtner für die Selbstständigkeit entscheidet. Bei den meistern Gärtnereien verdient man monatlich weit unter 2000 Euro brutto. Durchschnittlich liegt der Verdienst bei 1500. Als selbstständiger Gärtner hingegen, kann man realistisch mehr als das Doppelte schaffen. Selbst nach Abzügen, kommt man damit noch wesentlich besser weg. Dafür muss man allerdings damit rechnen, dass man auch zusätzliche Arbeit hat. Selbst an Samstagen, sollte gelegentlich gearbeitet werden. Überstunden sind als Selbstständiger ohnehin normal. Zumindest in der Anfangsphase. Seinen Stundenlohn kann man zu Beginn etwa bei 20 Euro ansetzen. Später kann man diesen noch auf 30 oder 40 Euro anheben. Für besondere Aufträge, kann man aber dann auch mal wesentlich mehr verlangen. Beispielsweise dann, wenn es um das Fällen von Bäumen geht. Hier sind mehrere tausend Euro möglich. Außerdem ist es nicht unüblich, dass man als Gärtner etwas Trinkgeld bekommt. Hinzukommen manchmal kleinere Snacks und Getränke.

Wie man als selbstständiger Gärtner an Aufträge kommt

Wer nicht unter 20 Euro die Stunde arbeiten möchte, wird es mit Aufträgen im Internet schwer haben. Allerdings lässt sich das Internet nutzen, um an den ein oder anderen Auftrag zu kommen. Neben sozialen Medien, kann man auch eine eigene Webseite erstellen. Auf regionale Keys optimiert, erhält man hierdurch vielleicht den ein oder anderen Auftrag. Die meisten Aufträge wird man letztendlich ohnehin durch Bekannte und Freunde erhalten. Sollte man diese zufriedenstellen können, geht der Rest meist wie von selbst. Gärtner, die was von ihrem Handwerk verstehen, sind schnell in aller Munde. Im Grunde benötigt man also nur einige zufriedene Kunden, um genügend Aufträge zur Verfügung gestellt zu bekommen. In seltenen Fällen findet man interessante Aufträge auch durch Inserate in der Zeitung. Darauf kann man sich allerdings nicht verlassen. Schon allein deswegen, da es hier meist eine starke Konkurrenz gibt. Selber ein Inserat zu schalten, kann hingegen wesentlich sinnvoller sein. Das bietet sich auch über das Internet an.