Als Flohmarkthändler gelegentlich etwas Geld dazuverdienen

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Flohmärkte gibt es in Deutschland sehr viele. Meist finden diese an Wochenenden statt. Überall tummeln sich Händler und einige Gesichter davon, sieht man sogar regelmäßig. Das hat den Grund, dass man auf Flohmärkten unter Umständen viel Geld verdienen kann. Im Grunde braucht es dafür gar nicht so viel. Da Flohmärkte nur gelegentlich stattfinden und man womöglich auch nicht ständig neue Waren im Angebot hat, eignen sich Flohmarktverkäufe eher als Nebentätigkeit. Hier gibt es nur wenige Ausnahmen. Was Sie verdienen können und worauf es als Flohmarkthändler wirklich ankommt, würden wir Ihnen gerne zeigen.

Schritt für Schritt Anleitung:

  1. Flohmärkte in seiner Nähe heraussuchen
  2. Sich über die Vergabe der Stände informieren
  3. Um einen Flohmarktstand kümmern
  4. Waren zum Verkaufen transportbereit verstauen
  5. Seine Waren auf dem Flohmarkt anbieten
  6. Waren verkaufen und Gewinne erzielen
  7. Regelmäßig wiederholen und langfristig gut Geld verdienen

Wie die Stände vergeben werden und wie man einen Platz ergattert

Wer auf Flohmärkten etwas verkaufen möchte, benötigt logischerweise erst einen Stand. Wie man diesen erhält, kann auf unterschiedliche Art und Weise ablaufen. So ist es recht häufig, dass die Standplätze vor Flohmarktbeginn vergeben werden. Hier ist eine Platzmiete üblich. Auf einigen Flohmärkten jedoch, erhält einfach derjenige den Stand, der als erster da war. Um hier einen guten Platz zu bekommen, gilt es also sehr früh aufzustehen. In beiden Fällen sollte man sich ausreichend informieren. Bei besonders gut besuchten Flohmärkten, kann man auch in Erwägung ziehen, eine etwas unverschämte Platzmiete zu bezahlen. Hier sind nämlich ordentliche Einnahmen möglich.

Voraussetzungen um ein erfolgreicher Flohmarkthändler zu werden

Flohmärkte sind sehr geeignet, wenn es darum geht etwas Geld dazuzuverdienen. Allerdings ist nicht jeder dafür geschaffen. Es ist nämlich eine Menge Verhandlungsgeschick erforderlich. Auf Flohmärkten neigen die Menschen dazu zu feilschen, sodass man dies in seine Kalkulationen einberechnen sollte. Es lohnt sich oft den Preis höher anzusetzen und sich dann bei den Verhandlungen dem Wunschpreis anzunähern. Abgesehen von Verhandlungsgeschick, gibt es eigentlich wenig was als Flohmarkthändler von einem gefordert wird. Man sollte lediglich mobil sein, grundlegende soziale Kompetenzen besitzen und wenn nötig auch etwas Stressresistenz zeigen. Schließlich gibt es auch sehr unfreundliche Kunden, die möglicherweise über die eigenen Preise schimpfen und auf Streit aus sind.

Neben den persönlichen Eigenschaften, benötigt man noch ein Auto und etwas zum Transportieren seiner Waren. Am besten kommt man hier mit Umzugskartons und einem Anhänger voran. Die Kartons lassen sich beschriften und auf den Anhänger aufladen. Auf diese Weise lassen sich die Waren und alles Nötige zum Standaufbau transportieren. Auch diesen sollte man natürlich nicht vergessen. Neben einem größeren Klapptisch und einem Stuhl, sollte auch an Regen-, Wind- und Hitzeschutz gedacht werden. Schließlich muss man sich, seine Waren und gegebenenfalls auch die Kundschaft vor ungünstigem Wetter schützen. Es empfiehlt sich außerdem immer ausreichend Wechselgeld mitzunehmen und die verkauften Waren auch einzupacken. Ein wenig Service wird nämlich auch auf dem Flohmarkt erwartet.

Verdienstchancen als Flohmarkthändler

Wer sich für eine Nebentätigkeit als Flohmarkthändler entscheidet, kann recht einfach etwas dazuverdienen. Im Grunde kommt es dabei auf das Angebot an. Bei der Gewinnspanne lässt sich schließlich mit Verhandlungsgeschick etwas drehen. Auf kleineren Flohmärkten gibt es häufig Stände, die nur wenige hundert Euro Umsatz machen. Manche laufen sogar so schlecht, dass sie sich nicht einmal die Platzmiete leisten können. Das ist allerdings nicht die Regel. Viele Flohmarkthändler verdienen recht gut, wenn sie den ganzen Tag an ihrem Stand stehen. Mehr als tausend Euro Umsatz sind hier keine Seltenheit. In diesem Fall hat man dann auch einen ordentlichen Gewinn und kommt auf einen guten Stundenlohn. Wie hoch der Verdienst allerdings letztendlich ausfällt, hängt natürlich auch vom jeweiligen Flohmarkt ab. Unter Umständen ist es nötig seine Einnahmen zu versteuern. Hierüber gilt es sich im Vorfeld zu informieren.

Wo Sie regelmäßig Nachschub für Ihre Waren erhalten

Die ersten Gegenstände, die man an seinem Flohmarkstand verkauft, findet man oft in seiner Gerümpelkammer oder auf dem Dachboden. Allerdings halten diese höchstens für einige Wochenenden. Danach gilt es Nachschub zu besorgen, wenn man weiterhin als Händler tätig sein möchte. Hier sind Haushaltsauflösungen, Sperrmüll und Versteigerungen besonders interessant. Aber auch Freunde und Bekannte können gefragt werden, ob sie etwas loswerden möchten. Häufig freuen sich die Menschen über einige Anfrage und stellen einige Gegenstände zur Verfügung. Diese sind dann entweder sehr preiswert oder gar kostenlos zu haben. Natürlich ist nicht alles für einen Verkauf auf dem Flohmarkt geeignet. Allerdings gibt es zweifelsohne keinen besseren Ort, um Trödel an den Mann zu bringen. Lediglich Garagenverkäufe sind eine Alternative. Diese eignen sich übrigens ebenfalls als Anlaufstelle, wenn man nach Waren für seinen Flohmarktstand sucht.