Als Yogalehrer(in) mit dem Geld verdienen was man liebt

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Yoga ist weit mehr als eine Sportart. Genaugenommen kann man es auch gar nicht als solche bezeichnen, wenngleich man durchaus körperliche Aktivitäten vollführt. Doch Yoga ist weit mehr als das. Genaugenommen ist Yoga nämlich eine indische philosophische Lehre. Diese umfasst dabei zahlreiche Aspekte, zu denen eine Vielzahl an geistigen und körperlichen Aktivitäten gehören. Auch Meditation spielt beim Yoga eine Rolle. Da Yoga eine enorme Bereicherung für das eigene Leben sein kann, fühlen sich viele Menschen davon hingezogen und möchten es praktizieren. Diejenigen, welche, Yoga schon seit einiger Zeit betreiben, stellen sich dabei nicht selten die Frage, ob sie mit ihrer Leidenschaft Geld verdienen sollten. Der Gedanke ist durchaus plausibel und es spricht im Grunde auch nichts dagegen. Weswegen sollte man auch von einer Möglichkeit absehen, mit dem Geld zu verdienen was man liebt.

Schritt für Schritt Anleitung:

  1. Wissen über Yoga aneignen
  2. Kontinuierlich Neues dazulernen
  3. Yoga vertiefen und verstehen
  4. Kursgebühr oder Honorar verlangen
  5. Geld verdienen

Was wird als Yogalehrer(in) vorausgesetzt

Fälschlicherweise liegt die Annahme vor, dass man als Yogalehrer zwingend eine Ausbildung benötigt. Das ist aber so nicht richtig. Denn Yogalehrer zählt zu den freien Berufen und ist nicht anerkannt. Somit benötigen Sie genaugenommen nicht mal einen Bildungsabschluss, geschweige denn eine Ausbildung oder ein Studium. Auch einen speziellen Schein, wie er beispielsweise bei Maklern ausgestellt wird, ist so gesehen nicht nötig. An einem Gewerbeschein werden Sie allerdings selten vorbeikommen. Zumindest dann nicht, wenn Sie Yoga als selbstständige Tätigkeit betreiben und gegebenenfalls auch ein kleines Studio eröffnen möchten. Dazu zählt natürlich auch, dass Sie sich mit Steuern und anderen Unannehmlichkeiten auseinandersetzen. Während das am Anfang noch recht lästig sein kann, so gewöhnt man sich doch recht schnell daran.

Ebenso ist es sehr hilfreich, wenn man eine Krankenkassenanerkennung erhält. Gerade für Ihre Schüler ist das überaus erfreulich. Letztendlich aber auch für Sie. Schließlich werden mehr Menschen auf Ihre Kurse zurückgreifen, wenn Sie hierfür Geld von der Krankenkasse erstattet bekommen können. Damit Sie eine solche allerdings erhalten, benötigen Sie durchaus eine Ausbildung. Generell ist an einer Ausbildung aber auch nichts verkehrt. Schließlich lernt man dort nicht nur interessante Dinge über Yoga, sondern auch wie man dieses an seine Schüler vermittelt. Alternativ kann man sich allerdings auch an Intensivkursen oder Weiterbildungen halten. Hier könnte man allerdings Probleme mit der Krankenkassenzulassung bekommen. Grundsätzlich ist es eigentlich nur wichtig, dass man das nötige Wissen aufweist und auch die nötigen Fähigkeiten besitzt, um dieses an andere Menschen zu vermitteln.

Das ist aber noch bei weitem nicht alles, was Sie als Yogalehrer mitbringen sollten. Von besonderer Wichtigkeit sind natürlich Leidenschaft, Hingabe und Liebe. Wenn Sie den Beruf ausschließlich ausführen, damit Sie Geld verdienen, selbst aber keinerlei Freude am Yoga haben, werden Sie auf kurz oder lang nicht glücklich. Auch werden Sie so wohl kaum das Feuer in Ihren Schülern entfachen. Auch sollten Sie den Umgang mit anderen Menschen schätzen. Schließlich ist das essentiell für den Beruf des Yogalehrers. Dass Sie als Yogalehrer stets im Mittelpunkt Ihrer Schüler stehen, dürfte Ihnen hoffentlich bewusst sein.  Deshalb müssen Sie diesen, voller Empathie begegnen und gegebenenfalls auch Rollen jenseits Ihrer eigentlichen Tätigkeit annehmen. So kommt es nicht selten vor, dass Yogalehrer auch als Seelsorger fungieren. Da Sie einen engen Kontakt zu Ihren Schülern entwickeln möchten, heißt das im Endeffekt natürlich auch, dass Sie mit solchen Fällen rechnen müssen. Wie Sie sich in so einer Situation verhalten, kann ausschlaggebend dafür sein, wie Sie als Meister wahrgenommen werden.

Als Yogalehrer(in) arbeiten und Geld verdienen

Es gibt viele Möglichkeiten als Yogalehrer Geld zu verdienen. Man kann beispielsweise als Honorarkraft in Yogaschulen oder Fitnessstudios arbeiten. Hier sind keine Investitionen und laufenden Kosten nötig, damit man seine Tätigkeit ausüben kann. Allerdings haben Sie auf diese Weise weniger Flexibilität und Ihre Einnahmen werden in der Regel überschaubar sein. Wesentlich vielversprechender sind eigene Räumlichkeiten, welche Sie aber natürlich erst mieten müssen. Im besten Fall natürlich ein eigenes Studio. Das ist aber natürlich mit einem großen finanziellen Aufwand verbunden. Sollten Sie also nicht das nötige Kapital zur Verfügung haben, müssen Sie sich erst zu diesem Punkt hocharbeiten. Sollten Sie allerdings die finanziellen Mittel besitzen und üben Ihre Tätigkeit mit großer Leidenschaft aus, sollten Sie ein eigenes Studio durchaus in Betracht ziehen. Aber auch das Geben von Privatunterricht oder Vertretungen für andere Yogalehrer sind durchaus möglich.

Stellt sich nur noch die Frage nach dem Gehalt. Denn was verdient eigentlich ein Yogalehrer? Pauschal lässt sich das keineswegs beantworten. Es kommt dabei gewissermaßen darauf an, wie teuer Sie sich selbst verkaufen möchten. Prinzipiell kann man durchaus sagen, dass desto teurer Sie sich verkaufen, desto wertvoller Sie auch wahrgenommen werden. Da Sie zu Beginn erst einmal Fuß fassen müssen, sollten Sie Ihre Honorar- und Kursgebühren aber entsprechend anpassen. Dabei sollte Ihnen aber durchaus bewusst sein, dass Sie später die Summe durchaus anheben können. Haben Sie sich also etabliert und zählen zu einem namhaften Yogalehrer, sollten Sie sich über einen Preisanstieg Gedanken machen. Theoretisch sind dabei durchaus ansehnliche Stundenlöhne möglich. 60€ bis 100€ die Stunde sind keine Seltenheit, sondern eher die Regel. Aber auch Stundenlöhne, welche weit über 100€ hinausgehen, sind durchaus möglich. Wenn Sie Ihre Sache gut machen und einen entsprechenden Ruf genießen, werden Sie sich um Geld prinzipiell keine großen Gedanken mehr machen müssen.