Als Usability-Tester eine interessante Tätigkeit ausüben und Geld verdienen

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Die Tätigkeit eines Usability-Testers ist eigentlich ganz simpel. Man tut nämlich im Prinzip nichts anderes, als unterschiedliche Dinge zu testen. Oftmals handelt es sich dabei um diverse technische Geräte, Apps oder Programme. Die Ergebnisse, die man beim Testen erzielt hat, müssen dafür aufgezeichnet werden. Ein Usability-Tester kann seine Arbeit bequem von zu Hause ausführen. Es handelt sich also um einen flexiblen Onlinejob. Usability heißt auf Deutsch übrigens so viel wie Benutzerfreundlichkeit. Ihr Augenmerk liegt somit auf der Benutzerfreundlichkeit eines bestimmten Produkts.

Schritt für Schritt Anleitung:

  1. Bei Agenturen oder Unternehmen anmelden
  2. Nach geeigneten Aufträgen suchen
  3. Sich für Aufträge bewerben
  4. Aufträge erhalten und annehmen
  5. Sich mit dem Auftraggeber absprechen
  6. Die nötigen Tests durchführen
  7. Seine Ergebnisse festhalten
  8. Auftrag beenden und abliefern
  9. Sich vergüten lassen
  10. Geld verdienen

Warum Usability-Tester zunehmend gebraucht werden

Der Bedarf an Usability-Testern wird immer größer. Das hängt vor allem damit zusammen, dass es gewissermaßen einen Sinneswandel bei den Unternehmen gab. Früher wurden sogenannte Usability-Tests ausschließlich von den Unternehmen selbst durchgeführt. Das geschah beispielsweise in Laboren. Da sich kleinere Unternehmen das allerdings nicht leisten konnten, mussten sie auf entsprechende Tests verzichten. Erst nach und nach kam der Gedanke auf, dass man ganz normale Menschen diese Art von Tests durchführen lassen konnte. Schließlich sind diese ja die Zielgruppe, welche man mit den Produkten ansprechen möchte. Da sich auch auf diese Weise gute Ergebnisse erzielen lassen und diese Variante ausgesprochen kostengünstig ist, setzt sie sich immer mehr durch. Die Nachfrage nach Usability-Testern ist daher immens gestiegen.

Voraussetzungen für eine Tätigkeit als Usability-Tester

In den meisten Fällen gibt es keine speziellen Voraussetzungen, um als Usability-Tester arbeiten zu können. Es kann sich also theoretisch jeder darauf bewerben. Bei bestimmten Dingen kann es allerdings sein, dass man gewisse Bedingungen erfüllen muss. Beispielsweise dann, wenn es sich um eine App handelt, die ausschließlich für schwangere Frauen gedacht ist. In diesem Fall wird ein Unternehmen natürlich versuchen, möglichst schwangere Frauen als Usability-Tester zu gewinnen. Damit man auch Erfolg hat und lukrative Aufträge bekommt, sollte man die eigene Person natürlich möglichst gut verkaufen.

Wo man Aufträge als Usability-Tester findet

Es ist nicht mehr üblich, dass Unternehmen selbst nach Usability-Testern suchen. Bei den paar Unternehmen, die Ihnen hier noch zur Verfügung stehen, können Sie sich allerdings natürlich anmelden. Mittlerweile ist es Gang und Gebe, dass spezielle Firmen zur Vermittlung von Aufträgen engagiert werden. Solche Agenturen sind also Ihre erste Anlaufstelle, wenn Sie nach einem Job als Usability-Tester suchen.  Dabei ist es nicht unüblich, dass man ein eigenes Profil erstellt. Da dieses gewissermaßen Ihre Visitenkarte ist und Ihnen zu Aufträgen verhelfen kann, sollten Sie dieses unbedingt möglichst ansprechend gestalten. Wenngleich es wesentlich einfacher ist, durch eine Agentur einen Usability-Job zu erhalten, so birgt diese Option durchaus einen gewissen Nachteil. Sie erhalten nämlich nur einen Teil der Vergütung. Den Rest behält die Agentur.

Was man als Usability Tester verdienen kann

Neben vielen anderen Tätigkeiten, die man bequem von zu Hause ausüben kann, gehört die als Usability Tester mitunter zu den lukrativsten. Selbst über eine Agentur fallen die Verdienstmöglichkeiten meist relativ hoch aus. Daher ist auch die Nachfrage nach entsprechenden Angeboten sehr hoch. Doch nicht nur die eigentliche Vergütung ist interessant. Denn in vielen Fällen darf man das zu testende Produkt auch behalten. Dabei muss es sich nicht immer um eine App oder etwas Vergleichbares handeln. Sie können also durchaus auch das Glück haben, dass Sie ein nagelneues Smartphone zu sich nach Hause geschickt bekommen. In diesem Fall bietet sich natürlich die Möglichkeit, dieses entweder zu behalten oder weiterzuverkaufen. Sollte man sich für letztere Option entscheiden, kann man natürlich einiges dazuverdienen. Allerdings sollte man sich im Voraus darüber informieren, ob man das überhaupt machen darf. Ansonsten kann es durchaus passieren, dass man rechtliche Schwierigkeiten bekommt.

Wie läuft ein Usability-Test eigentlich ab?

Dieser Aspekt hängt vom zu testenden Produkt ab. Bevor man allerdings mit dem Usability-Test beginnt, sollte man sich mit seinem Auftraggeber absprechen. In den meisten Fällen ist das auch erforderlich. Meist muss der Usability-Test nämlich nach einem bestimmten Muster absolviert werden. Bei Webseiten, Programmen und Apps ist es üblich, dass man vom Auftraggeber hierfür eine spezielle Software erhält. Dieses dient dazu mögliche Probleme aufzuzeichnen und zu dokumentieren. Mit diesem Programm arbeitet man alle festgelegten Punkte nach und nach ab. Das Ganze kann dabei nur wenige Minuten andauern, allerdings auch mal eine oder mehrere Stunden in Anspruch nehmen. Nicht immer weiß der Usability-Tester, was eigentlich überhaupt mit dem Test erzielt werden soll. Das dient vor allem darum, dass man das Ergebnis nicht verfälschen möchte. Übrigens können Usability-Tests nicht immer von zu Hause durchgeführt werden. So ist es beispielsweise bei bestimmten medizinischen oder akustischen Geräten notwendig, dass man die Tests in einer hierfür vorgesehenen Umgebung ausführt. Werden die Tests vor Ort ausgeführt, können unter anderem auch Methoden wie Eyetracking angewendet werden. Dabei wird genau verfolgt, wo die Augen des Testenden hinschauen. Dadurch lassen sich interessante Erkenntnisse gewinnen.