Der Job des Pizzafahrers – Mehr als nur Pizzen ausliefern und Trinkgelder kassieren?

Wer denkt, dass Pizzafahrer eine Erscheinung der Neuzeit sind, der irrt sich damit gewaltig. Pizzakuriere gibt es nämlich schon seit über 100 Jahren. Menschen lassen sich einfach gerne ihre Pizza gemütlich nach Hause liefern. Ein Job als Pizzafahrer kann daher ein toller Nebenverdienst sein. Prinzipiell muss man ja nichts weiter tun, als einige Pizzen auszuliefern und dafür Trinkgeld zu bekommen. Ganz zu schweigen von dem Grundgehalt, dass man ja ohnehin von seinem Arbeitgeber bekommt. Leider ist der Beruf nicht ganz so locker wie er klingt. Allerdings kann man damit durchaus gutes Geld verdienen.

Schritt für Schritt Anleitung:

  1. Nach Stellenangeboten suchen (Pizzerien, Pizzakuriere, Inserate etc.)
  2. Sich mit dem Arbeitgeber über die Arbeitsbedingungen unterhalten
  3. Einen passenden Job aussuchen und auf die ersten Arbeitstage vorbereiten
  4. Pizzen möglichst schnell und sicher abliefern
  5. Von zufriedenen Kunden Trinkgelder erhalten
  6. Sich regelmäßig von seinem Arbeitgeber auszahlen lassen
  7. Als Pizzafahrer Geld verdienen

Was Sie als Pizzafahrer verdienen können

Bei den meisten Pizzafahrer-Jobs wird der Stundenlohn auf den gesetzlichen Mindestlohn hinauslaufen. Dieser beläuft sich derzeit auf 8,50€. Vor einigen Jahren hat man als Pizzafahrer durchschnittlich gerade einmal 5,00 bis 7,00€ pro Stunde verdient. So gesehen ist es also eine deutliche Steigerung. Das interessante an dem Job als Pizzafahrer sind aber natürlich die Trinkgelder. Diese können sich schnell mal summieren und müssen in der Regel nicht versteuert werden. Als Pizzafahrer richtet sich die Höhe der Trinkgelder stark nach der Lieferzeit. Wenn Sie also frische, heiße Pizzen abliefern, werden Sie normalerweise wesentlich mehr bekommen, als wenn die Pizzen immer viel zu spät beim Kunden ankommen. Natürlich hängt die Höhe der Trinkgelder auch stark von den Kunden ab. Das ist allerdings ein Aspekt, den Sie persönlich nur schwer beeinflussen können. Gerade auf 450,00€ Basis sind Jobs als Pizzafahrer sehr attraktiv. Zusammen mit Trinkgeldern kommt man nämlich auf ein ordentliches, steuerfreies Nebeneinkommen.

Voraussetzungen die Sie als Pizzafahrer erfüllen sollten

Da man als Pizzafahrer Pizzen befördern muss, sollte man natürlich möglichst mobil sein. Die nötigen Fahrzeuge werden dabei meist vom Arbeitgeber gestellt. In der Regel handelt es sich um Autos oder Motoroller. Daher ist es natürlich wichtig, dass man die nötigen Führerscheine hat. Auch eine Ortskenntnis ist durchaus zu empfehlen. Denn selbst mit Navigationsgerät, kann diese eine enorme Hilfe sein. Besonders dann, wenn man Wert auf eine schnelle Lieferung legt. Denn Zeit ist als Pizzafahrer durchaus wichtig. Schließlich hat man wartende Kunden, die man so schnell wie möglich beliefern sollte. Wenn man dann von seinem Arbeitgeber mehrere Aufträge zugewiesen bekommt und nur ein begrenztes Zeitfenster hat, kann es natürlich schnell mal sehr stressig werden. Daher ist etwas Zeitmanagement und Planung durchaus von Vorteil. Eine gewisse soziale Kompetenz sollte natürlich auch vorhanden sein. Selbst wenn der Kundenkontakt nur sehr kurz ist, so kann ein freundliches Auftreten durchaus hilfreich sein. Besonders in Situationen, wo man verspätet eine Pizza abliefert und mit Beschwerden rechnen muss, sollte man sich entsprechend zu verhalten wissen. Gute soziale Fähigkeiten können nicht nur zu höherem Trinkgeld führen, sondern sich auch positiv auf den Unternehmensruf auswirken.

Wo Sie einen Job als Pizzafahrer finden

Angesichts der großen Anzahl an Pizzerien, die regelmäßig Pizzen an ihre Kunden ausliefern, werden natürlich auch viele Pizzafahrer gebraucht. Es ist daher kein größeres Problem eine freie Stelle zu finden. Zumindest dann, wenn man sich mit dem Mindestlohn zufriedengibt. Bei der Stellensuche ist es durchaus empfehlenswert, dass man sich persönlich an die jeweiligen Pizzerien wendet. Im besten Fall erhält man auf diese Weise direkt einen Job und kann möglicherweise noch am selben Tag loslegen. Wer nicht auf diese Weise vorgehen möchte, der kann es auch mit einer klassischen oder telefonischen Bewerbung versuchen. Inserate finden sich beispielsweise in Zeitungen, Zeitschriften, Aushängen und Flyern. Gerade auf letztere sollte man ein Augenmerk haben. Vielleicht bekommt man so ein nettes Jobangebot direkt mit seiner nächsten Pizza mitgeliefert.