Als Grafikdesigner Können und Kreativität zu Geld machen

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Grafische Darstellungen werden in vielen Bereichen benötigt. Sei es von Verlagen oder Werbedienstleitern. Ganz zu schweigen von den zahlreichen Webseitenbetreibern, die ihre Seite gerne mit ein paar Grafiken aufhübschen möchten. Wenn man die nötigen Kenntnisse vorzuweisen hat, kann man damit also gutes Geld machen. Schließlich sind Grafikdesigner sehr gefragt und werden nicht selten fürstlich entlohnt. Man kann dabei als Angestellter oder auch freiberuflich arbeiten. Letzteres finden wir allerdings wesentlich empfehlenswerter, wenngleich der Einstieg durchaus schwierig sein kann. Man kann Aufträge annehmen die einem gefallen und bequem von zu Hause arbeiten. Doch was muss man eigentlich als selbstständiger Grafikdesigner beachten, wenn man damit wirklich Geld verdienen will?

Schritt für Schritt Anleitung:

  1. Die nötigen Fachkenntnisse erwerben
  2. Mögliche Einsatzbereich anschauen
  3. Sich mit Auftraggebern in Verbindung setzen
  4. Passende Aufträge annehmen
  5. Kundenwünsche im Vorfeld abklären
  6. Pauschalbetrag ausmachen
  7. Aufträge absolvieren
  8. Aufträge abliefern
  9. Seine Arbeit bezahlen lassen
  10. Geld verdienen

Was man als Grafikdesigner können sollte

Man sollte natürlich die entsprechenden Fachkenntnisse aufweisen, wenn man als Grafikdesigner tätig werden möchte. Viele Menschen wählen daher den Weg über eine Ausbildung oder ein Studium. Als Ausbildung wäre beispielsweise die des Mediengestalters denkbar, als Studium unter anderem ein Bachelorstudiengang im Bereich Screen-/Printmedia. Beides nimmt einige Zeit in Anspruch, kann einem allerdings die nötigen Kenntnisse vermitteln. Zwingend notwendig ist das allerdings nicht. Denn Grafikdesigner ist keine geschützte Berufsbezeichnung. Lassen Sie sich also nicht von Menschen täuschen, die Ihnen hier etwas Anderes einreden möchten. Sollte man sich also selbst als Grafikdesigner fühlen und denken, dass man dieser Aufgabe auch gewachsen ist, kann man sich durchaus als solchen bezeichnen. Wichtig ist dabei eigentlich nur, dass man wirklich die nötigen Fachkenntnisse aufbringt und erhaltene Aufträge auch den Kundenwünschen entsprechend durchführen kann. Wie man sich dieses Wissen allerdings letztendlich aneignet, bleibt einem selbst überlassen.

Doch nicht nur die Fachkenntnisse allein, reichen dafür aus, dass man als Grafikdesigner wirklich erfolgreich ist. Denn auch die persönlichen Voraussetzungen spielen natürlich eine wichtige Rolle. Man sollte stets sorgfältig arbeiten und kleinere Schönheitsfehler um jeden Preis vermeiden. Auch sollte man das nötige Maß an Kreativität aufweisen, da es sich hierbei durchaus auch um eine künstlerische Tätigkeit handelt. Selbst hinreichende Zeichenfähigkeiten sind empfehlenswert. Selbst dann, wenn man die Grafiken überwiegend am Computer herstellt. Schließlich kann man auf diese Weise passende Skizzen anfertigen und sich im Laufe seiner Arbeit an diese orientieren. Da heutzutage Grafiken überwiegend am Computer angefertigt werden, sollte man natürlich mit diesem und möglichen Programmen versiert sein. Das zählt aber wiederum eher in den Bereich der erforderlichen Fachkenntnisse. Als selbstständiger Grafikdesigner sollte man zudem die nötigen kommunikativen Fähigkeiten und sozialen Kompetenzen aufweisen. Kundengespräche sind nämlich ausgesprochen wichtig und tragen mitunter auch zu ihrem möglichen Gehalt bei. Sie nehmen also durchaus auch eine Beraterrolle ein.

Die Arbeit eines Grafikdesigners ist keinesfalls einfach. Man wird sich darauf einstellen müssen, dass seine Arbeit des Öfteren kritisiert wird. Das gehört allerdings dazu, weswegen man hierüber hinwegsehen muss. Selbst wenn man beispielsweise ein perfektes Logo erstellt, kann es dennoch sein, dass der Kunde einen kleinen Änderungswunsch äußert. Diesem hat man wohl oder übel Folge zu leisten. Selbst dann, wenn man dafür negative Kritik ertragen muss. Das gehört leider nun mal dazu. Generell sollte man belastbar und flexibel sein. Es kann nämlich kurzfristig durchaus mal passieren, dass Sie eine große Anzahl an Grafiken überarbeiten müssen oder jemand über Nacht noch schnell ein paar Logos braucht. Doch neben den eben genannten Dingen, ist vor allem ein Aspekt von besonderer Wichtigkeit. Die Rede ist von Leidenschaft und Hingabe. Sie müssen Ihren Beruf lieben, wenn Sie mit diesem auch tatsächlich erfolgreich sein möchten.

Wo findet man als Grafikdesigner Aufträge

Sie werden nicht der einzige selbstständige Grafikdesigner sein, der sich damit eine Existenz aufbauen möchte. Daher werden Sie sich wohl oder übel gegen eine Menge Konkurrenten durchsetzen müssen. Es ist also durchaus ein harter Markt. Das macht die Suche nach passenden Aufträgen natürlich umso schwieriger. Das Wichtigste ist erst einmal, dass man sich einen Namen macht. Denn sobald man einige positive Referenzen hat, wird die Auftragssuche schon wesentlich einfacher. Gewissermaßen kann man dann sogar damit rechnen, dass man sich vor Aufträgen gar nicht mehr retten kann. Bis man es erst einmal dahin geschafft hat, ist es allerdings ein weiter und beschwerlicher Weg. Daher sollte man erst einmal danach schauen, dass man überhaupt erste Aufträge bekommt.

Prinzipiell gibt es durchaus einige Anlaufstellen, wo man nach Aufträgen suchen kann. Eine davon sind natürlich die Sozialen Netzwerke, welche in unserer Gesellschaft mittlerweile eine bedeutende Rolle einnehmen. Man könnte sich dabei beispielsweise einer Facebook Gruppe naschließen, die sich mit diesem Bereich beschäftigt. Mit etwas Glück, kann man hier vielleicht den ein oder anderen Auftrag abgreifen. Schließlich kommt es mitunter durchaus vor, dass auch potentielle Auftraggeber in entsprechenden Gruppen nachsehen. Eine solche Gruppe wäre beispielsweise die, die im hiesigen Screenshot aufgeführt wurde. Zwar hat diese derzeit nur 250 Mitglieder, ein Beitritt kann sich aber durchaus lohnen. Schon allein aufgrund der Tatsache, dass man sich mit anderen Menschen austauschen kann. Auch das kann bereits dabei helfen, den ein oder anderen Auftrag zu finden. Unabhängig davon, ob man dort nun tatsächlich direkt auf einen Auftraggeber trifft.

Doch Facebook und andere soziale Plattformen sind nur einer von vielen Wegen, wie Sie an Aufträge kommen können. Generell gibt es im Internet zahlreiche Möglichkeiten, wo Sie Ihre Dienste an den Mann bringen können. Gegebenenfalls müssen Sie dafür ein wenig recherchieren. Wichtig ist, dass Sie bei anfänglichen Preisverhandlungen, möglichst langfristig denken. Versuchen Sie sich also erst einmal einen Kundenstamm aufzubauen und positive Rezensionen zu ernten. Später können Sie sich noch Gedanken darübermachen, ob Sie mehr Geld für Ihre Arbeit verlangen.