Was es mit dem Begriff auf sich hat
Bitcoins zählen zu den Kryptowährungen. Es handelt sich also um eine digitale Währung, welche den Prinzipien der Kryptographie unterliegt. Während der Bitcoin in seiner Anfangszeit nur bedingt anerkannt wurde, zählt er heute zu einem äußerst beliebten Zahlungsmittel. Er ist weltweit einsetzbar und wird nahezu ausschließlich bei Onlinetransaktionen verwendet. Überweisungen erfolgen dabei durch eine spezielle Peer-to-Peer-Verbindung. Gespeichert werden Bitcoins in einer Wallet. Darunter kann man eine Art digitales Portemonnaie verstehen. Ob sich dieses auf einem Rechner oder einem mobilen Gerät befindet, spielt dabei keine wesentliche Rolle. Eine grundlegende Voraussetzung, ist nur eine stabile Internetverbindung. Die Wallet ist dabei in der Regel ausreichend geschützt. Ein Diebstahl der elektronischen Brieftasche, ist somit äußerst unwahrscheinlich. Vor allem dann, wenn man keine empfindlichen Daten preisgibt. Generell wird bei jeglicher Transaktion sichergestellt, dass es sich um den rechtmäßigen Eigentümer handelt. Erstmals aufgetreten sind Bitcoins übrigens im Jahr 2008. Damals wurde das Zahlungssystem unter verschiedenen Pseudonymen veröffentlicht.

Der Wert eines Bitcoins
Der Umrechnungskurs eines Bitcoins, richtet sich nach Angebot und Nachfrage. Letzteres spielt aber eine wesentlich wichtigere Rolle. Das liegt daran, dass nur eine begrenzte Anzahl an Bitcoins verfügbar ist. Es sei denn, dass die Betreiber sich entscheiden, den Algorithmus für weitere Bitcoins zu erweitern. Das ist allerdings relativ unwahrscheinlich. Somit ist vor allem die Nachfrage ausschlaggebend. Der Kurs des Bitcoins, unterliegt dabei ständigen Schwankungen. Daher ist eine plötzliche Steigerung des Werts jederzeit möglich. Dasselbe gilt allerdings auch für eine Minderung. Somit handelt es sich, um eine vergleichsweise risikoreiche Währung. Dennoch muss man an dieser Stelle anmerken, dass der Wert in den letzten Jahren immens gestiegen ist. Das hängt vor allem mit der steigenden Akzeptanz zusammen. Im Jahr 2011 konnte man für weniger als 10 US Dollar einen Bitcoin erhalten. Selbst 2012 betrug er zu Glanzzeiten gerade einmal 15 US Dollar. Mit zunehmender Bekanntheit, änderte sich das allerdings rasch. Im Jahr 2013 unterlag die Währungen sehr starken Schwankungen. Zu dieser Zeit, betrug der Umrechnungskurs etwa 50-250 US Dollar. Ein Jahr später waren es bereits um die 200-1000 US Dollar. Ab diesem Zeitpunkt etablierte sich der Bitcoin immer mehr und avancierte zur bisher erfolgreichsten Kryptowährung. Im Jahr 2016 stieg er von 450 US Dollar immer weiter an. Mitte des Jahres lag der Kurs bei etwa 750 US Dollar. Selbst an diesem Punkt, wäre eine Investition wohl noch durchaus sinnvoll gewesen. Besonders wenn man bedenkt, dass der derzeitige Kurs bei circa 1200 US Dollar liegt. Prinzipiell, ist eine weitere Kurssteigerung nicht unwahrscheinlich. Eine Vielzahl von Experten geht davon aus, dass der Bitcoin in den Folgejahren weiter steigen und es 2021 sogar zu einer Hyperdeflation kommen wird. Zu diesem Zeitpunkt, wären nämlich alle Bitcoins im Umlauf.

Vorteile von Bitcoins
Der Bitcoin, hat gegenüber den herkömmlichen Währungen, erhebliche Vorteile. Einer der meistgenannten ist dabei die Anonymität. Wenn man es darauf anlegt, ist es sehr unwahrscheinlich, dass eine Transaktion nachvollziehen werden kann. Zumal die Möglichkeit besteht, seine Bitcoins zu mixen. Dadurch ist es prinzipiell unmöglich, den Ursprung der Bitcoins nachzuweisen. Wenn man seine Anonymität allerdings nicht bewusst wahrt, ist das wiederum was Anderes. Schließlich werden Logs und sonstige virtuelle Fingerabdrücke generell gespeichert und sind theoretisch einsehbar. Ein weiterer entscheidender Vorteil, ist die Fälschungssicherheit. Denn Bitcoins können nicht gefälscht werden. Zumindest beim heutigen Stand der Technik. Deshalb ist auch kein einziger Fall bekannt, in welchem Bitcoins erfolgreich gefälscht wurden. Neben den bereits genannten Vorteilen, gibt es aber noch einige weitere. Dazu zählen unter anderem schnell auszuführende Transaktionen, geringe Bearbeitungsgebühren und die Dezentralität.

Nachteile von Bitcoins
Wenngleich die Vorteile prinzipiell überwiegen, gibt es dennoch einen erheblichen Nachteil. Jegliche mit Bitcoins durchgeführten Transaktionen, sind nicht mehr stornierbar. Sobald die Zahlung getätigt wurde, ist das Geld weg. Die Transaktion ist damit irreversibel. Deshalb sollte man auch immer aufpassen, dass man bei seriösen Anbietern einkauft. Ansonsten kann es sein, dass man über den Tisch gezogen wird. Einen Käuferschutz, wie es beispielsweise bei PayPal der Fall ist, gibt es nicht. Das muss einem definitiv bewusst sein.

Wo man Bitcoins erwirbt
Es gibt mittlerweile zahlreiche seriöse Anbieter, über die man Bitcoins erwerben kann. Man kauft dabei immer zum derzeitigen Kurs ein. Dadurch ist es theoretisch auch möglich, einen geeigneten Zeitpunkt zum Kauf abzupassen. Allerdings muss man sich nicht nur registrieren, sondern auch seine Identität bestätigen. Das ist zumindest, bei nahezu jeder seriösen Plattform der Fall. Andernfalls ist es nur möglich, einen begrenzten Wert an Bitcoins zu erwerben. Die Bitcoins werden dabei zumeist über ein Lastschriftverfahren, Onlinebanking oder eine Kreditkarte erworben. Aber auch andere Zahlungsmittel werden akzeptiert. Das hängt allerdings vom jeweiligen Anbieter ab.

Rechtlicher Status
Der Erwerb und Gebrauch von Bitcoins ist legal. Gleichermaßen verhält es sich mit dem Verkauf. Das ist nicht nur in Deutschland der Fall, sondern auch in nahezu allen anderen Ländern. Allerdings gibt es einige Ausnahmen. Dazu zählen unter anderem Russland und Thailand. Hier ist die Währung theoretisch illegal. Inwieweit allerdings eine strafrechtliche Verfolgung existiert, ist schwer einzuschätzen. Insbesondere in Thailand kann man davon ausgehen, dass die Illegalität nur auf dem Papier existiert. Dort gibt es nämlich zahlreiche anerkannte Portale, welche mit Bitcoins handeln. Da sich diese sogar auf thailändischen Domains befinden, ist es unwahrscheinlich, dass intensiv dagegen vorgegangen wird.