Als Security einem gefährlichen Job nachgehen und unter Umständen gut entlohnt werden

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Wer sich überlegt Security zu werden, kann davon ausgehen, dass er sich für eine zukunftssichere Tätigkeit entscheidet. Das betrifft Haupt- und Nebenverdienst. Schließlich haben die Menschen ein Grundbedürfnis nach Sicherheit. Wer es sich leisten kann greift daher oft zu privaten Sicherheitsleuten. Der Bedarf nach Personal ist hoch. Somit hat man als Interessent gute Chancen, eine Stelle als Security zu erhalten. Dabei sollte man sich allerdings bewusst sein, dass Securities einem gefährlichen Job nachgehen. Um die Sicherheit von Personen und Objekten zu gewährleisten, müssen sie sich in Extremfällen sogar in Lebensgefahr bringen. Der Lohn dafür ist vergleichsweise gering. Besonders am Anfang. Es gibt jedoch Möglichkeiten, um sein Gehalt etwas aufzubessern und auf einen ordentlichen Verdienst zu kommen.

Schritt für Schritt Anleitung:

  1. Überdenken ob man die nötige körperliche und psychische Eignung besitzt
  2. Eigeninitiative ergreifen und direkt bei Securities und Sicherheitsfirmen anfragen
  3. Selbstbewusst auftreten und dem potentiellen Arbeitgeber seine Vorzüge schildern
  4. Angenommen werden und Erfahrungen in der Securitybranche sammeln
  5. Sein monatliches Gehalt erhalten und nebenbei private Dienste anbieten
  6. Hilfreiche Kontakte in der Branche knüpfen
  7. Geld ansparen und den Sprung in die Selbstständigkeit planen
  8. Eine Sicherheitsfirma gründen und mit der Zeit etablieren
  9. Gut vergütete Aufträge erhalten und Personal einstellen
  10. Vom Security zur eigenen Sicherheitsfirma – passiv Geld verdienen

Was von einem Security erwartet wird

Wer als Security Fuß fassen möchte, sollte einige Voraussetzungen erfüllen. Dazu zählt nicht, dass man wie ein muskelbepackter Koloss aussieht. Das ist zwar sicherlich von Vorteil, wird jedoch in unserer heutigen Zeit immer weniger erwartet. Sportlich und fit ist hingegen ein wichtiges Kriterium. Ein Security muss in guter körperlicher Verfassung sein. Kampfsport- und Selbstverteidigungskenntnisse sind ebenfalls gerne gesehen. Natürlich spielt auch die Persönlichkeit eine Rolle. Aggressivität ist fehl am Platz. Als Security sollte man möglichst kontrolliert reagieren und stets höflich bleiben. Selbst dann, wenn es zu Beleidigungen kommen sollte. Lediglich bei körperlichen Übergriffen, gilt es sich selbst zu verteidigen und bei Bedarf die Polizei zu kontaktieren. Dafür bedarf es natürlich einer schnellen Auffassungsgabe und dem richtigen Management von Extremsituationen.

Eine besondere schulische oder berufliche Ausbildung wird hingegen nicht erwartet. Selbst ohne Abschluss ist es gut möglich, einen Job in der Securitybranche zu erhalten. Die 3-jährige Ausbildung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit wird dennoch nahegelegt. Das gilt auch für Schulungen, die mittlerweile von vielen Arbeitgebern gefordert werden. Besonders wichtig ist dabei die Sachkundeprüfung. Aber auch weitere Kurse sind unter Umständen erforderlich. Diese sind auch insofern von Vorteil, da sie sich positiv auf den Verdienst auswirken können. Ein Einstieg als Security ist zwischen 18 und 40 Jahren denkbar. Allerdings gibt es hier Ausnahmen. Dasselbe gilt für das polizeiliche Führungszeugnis. Während einige Arbeitgeber Wert darauflegen und eine weiße Weste sehen wollen, fordern einige Sicherheitsfirmen ein Führungszeugnis gar nicht erst an. Jedoch wird immer erwartet, dass man alles tut, um für Sicherheit zu sorgen. Das ist oberste Priorität und macht den Job so gefährlich.

Verdienst- und Karrieremöglichkeiten als Security

Die Vergütung für Sicherheitsleute gestaltet sich oft mager. Der durchschnittliche Stundenlohn liegt bei etwa 10 Euro. Es gibt jedoch auch Sicherheitsfirmen, die lediglich den Mindestlohn zahlen und auch sonst schlechte Konditionen bieten. Wer Schulungen vorweisen kann ist hier allerdings im Vorteil. Bei geschultem Personal liegen die Löhne meist höher. Hier ist ein Stundenlohn von 12 bis 15 Euro realistisch. Allerdings fällt der Verdienst oft auch etwas höher aus. Gelegentlich gibt es nämlich Gefahrenzuschläge. Bei besonders risikoreichen Aufgaben, kann das einen ordentlichen Teil des Endgehalts ausmachen. Als Angestellter Security wird man dennoch nur schwer über 2500 Euro brutto kommen. Das ist so in etwa das Ziel, welches man sich als Sicherheitsmann setzen kann. Allerdings gibt es die Möglichkeit sich nebenbei etwas dazuzuverdienen und sein Gehalt dadurch etwas aufzustocken. Hier sind vor allem private Auftraggeber interessant, die nur nach einem einzelnen Security suchen und auch an einer längerfristigen Kooperation interessiert sind.

Sollte man viele Erfahrungen gesammelt, sich etwas Startkapital angespart und hinreichend Kontakte in der Branche geknüpft haben, kann man eine Selbstständigkeit in Erwägung ziehen. Mit einer eigenen Sicherheitsfirma lässt sich viel Geld verdienen. Dafür wird man am Anfang selber mit anpacken müssen, bevor man sich etabliert hat und genügend Einnahmen erzielt, um andere Security einzustellen. Eine Selbstständigkeit ist zweifelsohne der erstrebenswerteste Weg. Schließlich ist es hierbei möglich ein hohes passives Einkommen aufzubauen. Es gibt jedoch auch Alternativen. Wer keine Selbstständigkeit in Erwägung zieht und dennoch mehr verdienen möchte, kann eine Spezialisierung in Betracht ziehen. Hier sind vor allem der Explosions- und Katastrophenschutz interessant. Neben einer ordentlichen Gefahrenzulage, fällt hier auch das Grundgehalt um einiges besser aus. Dadurch sind zusätzliche 1000 Euro im Monat (brutto) durchaus drin.