Eigene Apps vermarkten und Geld verdienen

 

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Im Zeitalter der Smartphones haben sich viele Möglichkeiten aufgetan, wie man seriös Geld verdienen kann. Deren Anzahl ist mittlerweile so überwältigend, dass nicht jeder den Überblick behält. Viele Wege mit Smartphones seinen Lebensunterhalt zu bestreiten oder zumindest ein Einkommen aufzubessern, sind prinzipiell für jeden zugänglich. Für die ein oder andere, benötigt man allerdings gewisses Fachwissen. So sieht es auch mit dem entwickeln von Apps aus. Mit eigenen Apps kann man zwar durchaus Geld verdienen, ohne das nötige Know-How, wird man damit allerdings keinen Erfolg haben. Theoretisch kann man sich diese gegen ein Honorar programmieren lassen, das kostet aber eine Menge Geld und es wird schwieriges individuelle Wünsche durchzusetzen. Schauen wir uns aber nun einmal an, wie man mit eigenen Apps Geld verdient.

Schritt für Schritt Anleitung:

  1. Suchalgorithmen der App Stores analysieren
  2. Passende mobile Nischen ausfindig machen
  3. Entsprechende Apps programmieren
  4. Apps in den App Stores von Google und Apple anbieten
  5. Marketing betreiben und Apps weiterentwickeln
  6. Apps kostenpflichtig anbieten oder anderweitig monetarisieren
  7. Einnahmen durch Kauferlöse, Werbekostenerstattung etc. generieren

Voraussetzungen um mit eigenen Apps Erfolg zu haben

Wenn man wirklich eigene Apps auf den App Stores anbieten will und damit Geld verdienen möchte, sollte man das fachliche Wissen mitbringen. Hinreichende Informatik- und Programmierkenntnisse sind also sehr zu empfehlen. Gerade wenn man hier sehr versiert ist, hat man gute Chancen sich von der Konkurrenz abzuheben. Bei vielen Apps die angeboten werden, handelt es sich um tote Apps. Diese werden mitunter auch als Zombies bezeichnet. Das liegt daran, dass diese kaum oder gar nicht heruntergeladen werden. Das heißt wiederum, dass die Entwickler damit kein Geld verdienen. Doch die Apps sollten nicht nur technisch ausgereift sein. Das ist nämlich lediglich ein Kriterium, damit man tatsächlich Erfolg hat.

Es ist ebenfalls wichtig, dass man die richtigen Apps anbietet. Auf den großen Marktplätzen von Apple und Google befinden sich derzeit mehr als 1,3 Millionen Apps. Damit man unter dieser Masse heraussticht, muss man natürlich richtig vorgehen. Das ist prinzipiell aber gar nicht so schwierig, wenn man sich das hierfür nötige Wissen aneignet. Dabei sollte man erst einmal den Suchalgorithmus der App Stores analysieren. Diese sind nämlich keineswegs mit dem grundlegenden Web-Algorithmus von Google zu vergleichen. Aufgrund einer wesentlich geringeren Komplexität, kann man sich diese relativ einfach zu nutzen machen.

Wie auch bei Webseiten, sollte man sich nach möglichen Nischen umsehen. Mit ein wenig Erfahrung, dürfte man hier aber wesentlich schneller etwas finden. Denn wenngleich Apps zunehmend an Beliebtheit hinzugewinnen und mittlerweile ein integraler Bestandteil unserer Gesellschaft sind, so ist der Markt hier noch keineswegs gesättigt. Dennoch muss man sorgfältig recherchieren und die richtige Herangehensweise an den Tag legen. Das erfordert natürlich auch die nötigen Analysen. Sollte man das allerdings gut umsetzen, so findet man vergleichsweise einfach geeignete Nischen.

Wo man seine Apps anbieten sollte

Am erfolgversprechendsten sind und bleiben die App Stores von Google und Apple. Das hat einen ganz schlichten Grund, der einfach nachzuvollziehen sein sollte. Wenn man sich an diese beiden Marktplätze hält, steigert man seine Chancen erheblich, dass man seine Apps an den Mann bringt. Schließlich besitzen diese eine enorme Reichweite und werden nahezu von jedem Smartphone-Nutzer verwendet. Daher ist es durchaus empfehlenswert, sich ausschließlich an diese beiden Anbieter zu halten. Außerdem kann man bei den beiden App Stores natürlich auch guten Gewissens davon ausgehen, dass alles seriös abläuft. Man wird also nicht um sein hart verdientes Geld betrogen.

Alternativ kann man natürlich auch versuchen, seine Apps über andere Marktplätze zu vertreiben. Auch hier gibt es den ein oder anderen seriösen Anbieter, der sich theoretisch lohnen könnte. Dieselbe Reichweite, wie es bei den App Stores von Google und Apple der Fall ist, können Sie hier allerdings nicht erwarten. Prinzipiell ist auch ein Vertrieb über eigene Webseiten möglich. Das bietet sich vor allem dann an, wenn man eigene Produkte verkaufen möchte. Hier eine entsprechende App zu liefern, kann natürlich Vorteile mit sich bringen. Diesen Aspekt möchten wir jetzt allerdings nicht näher betrachten, sondern uns eher den klassischen Apps widmen.

Monetarisierung der Apps

Es gibt einige Möglichkeiten, wie man eigene Apps monetarisieren kann.  Wir möchten Ihnen gerne die geläufigsten hiervon zeigen, sodass Sie sich entscheiden können, was hiervon am ehesten für Sie in Frage kommt. Prinzipiell lässt sich mit all den hier aufgeführten Methoden Geld verdienen. Dennoch sollte man sich darüber Gedanken machen, welche man davon nutzen möchte. Schauen wir uns also nun mal an, was es so für Optionen gibt.

Apps kostenpflichtig anbieten

Sehr viele in den App Stores erhältliche Apps, werden kostenlos angeboten. Es besteht aber natürlich auch die Möglichkeit, diese kostenpflichtig zur Verfügung zu stellen. Man muss dabei allerdings erwähnen, dass kostenlose Apps wesentlich beliebter sind und öfters gedownloadet werden. Daher sollte man möglichst einen Preis festlegen, der nicht überteuert wirkt und den ein oder anderen dennoch zu einem Kauf bewegt. Ein Preissegment von 1€ bis 3€ ist hier in der Regel empfehlenswert. Durch die geringeren Downloadzahlen, wird die eigene App natürlich nur langsamer popularisiert. Das kann natürlich für die spätere Vermarktung kontraproduktiv sein. Zumal man bedenken muss, dass die Einnahmen nach der Releasewoche stetig sinken werden. Hinzu kommt natürlich, dass man einen gewissen Prozentsatz an die App Stores abgeben muss. Dieser beläuft sich dabei normalerweise auf 30%. Gerade bei Nischenthemen, die eine sehr geringe Konkurrenz aufweisen, kann sich diese Option sehr lohnen.

Apps mit Werbeeinblendungen

Das Prinzip hierbei ist prinzipiell dasselbe, wie es bei Google AdSense der Fall ist. Sie greifen auf unterschiedliche Werbenetzwerke zurück und schalten deren Anzeigen. Ein Beispiel hierfür wäre Admob. Allerdings kommen auch andere Anbieter in Frage. Ihr Ziel dabei ist, dass möglichst viele Menschen auf die Werbeanzeigen klicken. Denn in der Regel wird Ihnen jeder einzelne Klick hiervon vergütet. Entsprechende Werbeeinblendung sollte man möglichst nur bei kostenlosen Apps nutzen. Das hat dabei zwei Gründe. Zum einen basieren Ihre Einnahmen auf einem möglichst hohen Traffic. Bei kostenpflichtigen Apps, können Sie prinzipiell davon ausgehen, dass dieser geringer ausfällt. Zum anderen ist es nicht selten, dass Nutzer beim Kauf von kostenpflichtigen Apps erwarten, dass Sie weitgehend von Werbung verschont werden. Damit könnten Sie sich also schnell Ihre Kundschaft vergraulen.

Apps mit In-App-Käufen

Gerade bei Game-Apps ist diese Variante sehr verbreitet, die auch als IAP bezeichnet wird. Um gegenüber anderen Spielern einen Vorteil zu haben oder generell schneller voranzukommen, kann man sich eine bestimmte Spielwährung kaufen. Diese ist allerdings nur gegen echtes Geld zu erwerben. Wenn man hier bereit ist zu investieren, kann man sich viele praktische Dinge kaufen, die einem im Game einen erheblichen Vorteil verschaffen. Andere Möglichkeiten wären das Zahlen von Geld, damit überhaupt neue Level freigeschaltet werden. In-App-Käufe können aber nicht nur ausschließlich für Onlinespiele verwendet werden. Gerade die Paywall Modell bietet sich auch für andere Apps an. Hierbei handelt es sich gewissermaßen um nichts anderes, als ein typisches Abonnement. Um die App zu können, wird dabei monatlich oder jährlich ein Betrag fällig. Aber auch hier muss man bedenken, dass die App Stores 30% der Einnahmen einbehalten.

Apps mit Affiliate-Links

Sollte man sich bei Partnerprogrammen angemeldet haben, kann man seine Apps natürlich auch mit Affiliate-Links versehen. Sollte hierüber ein Produkt gekauft werden, erhält man vom Partner eine Provision. Diese Möglichkeit ist gerade bei Nischenseiten sehr geläufig, funktioniert aber auch wunderbar bei Apps. Das Geschäftsmodell ist leicht verständlich und bringt durchaus Vorteile. Aber auch die typischen Nachteile, welche mit Affiliate-Marketing in Verbindung gebracht werden, dürfen dabei natürlich nicht vergessen werden.