Mit Kuscheln einem lukrativen Verdienst nachgehen – kein Scherz!

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Prostitution ist eines der ältesten Gewerbe der Welt. Überall auf der Welt gibt es Menschen, die dieser Arbeit nachgehen. Allerdings hält sich die gesellschaftliche Akzeptanz hierfür in Grenzen. Es gibt jedoch eine plausible Alternative. Die Rede ist vom Kuscheln. Was wie ein schlechter Scherz klingt und zugegebenermaßen sehr kurios ist, kann eine Menge Geld einbringen. Denn es sind tatsächlich nicht nur sexuelle Dienste gefragt. Viele Menschen sind bereit hohe Summen zu bezahlen, um eine oder mehrere Stunden körperliche Nähe zu erfahren. Menschen, die eine Alternative zur Prostitution suchen und dennoch gutes Geld verdienen möchten, sollten sich diesen Beruf unbedingt etwas näher ansehen.

Schritt für Schritt Anleitung:

  1. Seine persönliche Eignung überdenken
  2. Einen Raum zum Kuscheln einrichten
  3. Preis und Regeln fürs Kuscheln festlegen
  4. Auf sich und seine Dienste aufmerksam machen (z. B. Webseite)
  5. Erste Aufträge erhalten und Kunden zufriedenstellen
  6. Einige Stammkunden hinzugewinnen
  7. Sich langfristig etablieren und einen Namen machen
  8. Ein eigenes Kuschelunternehmen gründen
  9. Als professioneller Kuschler sehr viel Geld verdienen

Ist Kuscheln gegen Geld überhaupt gesellschaftlich akzeptiert?

Kuscheln als Dienstleistung hat seine Wurzeln in Japan. Dort hat sich mittlerweile eine richtige Kuschelkultur gebildet und die Tätigkeit ist gesellschaftlich weitgehend anerkannt. Außerhalb Japans sieht die Situation allerdings oft anders aus. Während es in den USA inzwischen auch einige Kuschelagenturen gibt, hat sich diese Form der Arbeit in Europa noch nicht wirklich durchsetzen können. Das liegt allerdings nicht daran, dass keine Nachfrage besteht. Die wenigen professionellen Kuschler, die in Deutschland tätig sind, haben in der Regel ausreichend Kunden.

Das Problem liegt vielmehr in der gesellschaftlichen Akzeptanz. Gerade Männer nehmen diese Form der Dienstleistung oft in Anspruch. Allerdings geben sie es nur in den seltensten Fällen zu. Die Scham jemanden zum Kuscheln zu brauchen und dafür sogar bereit zu bezahlen, möchte kaum einer über sich ergehen lassen.  Selbst der Umgang mit Prostitution ist wesentlich lockerer. Hier wird unter Umständen sogar vor den Kumpels geprahlt. Angesichts der derzeitigen Entwicklung ist allerdings davon auszugehen, dass sich das in Zukunft sehr schnell ändern wird.

Während „Freier“ sich nur sehr selten outen und das mitunter auch zu einigen unerwünschten Reaktionen führen kann, sieht die Lage für professionelle Kuschler wesentlich besser aus. Diese werden zwar möglicherweise etwas liebäugelt und schmunzelnd angesehen, der gesellschaftliche Status hat aber in der Regel nicht darunter zu leiden. Die Situation ist damit um einiges besser, als es beispielsweise bei Prostituierten der Fall ist. Rechtlich gibt es ohnehin kein Problem. Schließlich ist selbst Prostitution in Deutschland legal.

Gibt es tatsächlich Menschen die fürs Kuscheln bezahlen?

Wie bereits erwähnt sind professionelle Kuschler sehr gefragt. Auch in Deutschland nimmt die Nachfrage weiter zu, wenngleich vieles noch im Verborgenen abläuft. Doch warum gibt es überhaupt Menschen, die bereit sind für Kuscheln zu bezahlen? So kurios die Dienstleistung auch sein mag, so ist die Antwort hierauf eigentlich selbsterklärend. Als Mensch hat man nun mal das Grundbedürfnis nach Nähe, Wärme und Geborgenheit. Außerdem ist Kuscheln gesund und trägt auch zur psychischen und physischen Entspannung bei. Doch nicht jeder Mensch hat jemanden mit dem er kuscheln kann und ist infolgedessen sehr einsam. Viele halten sich deswegen an Prostituierte, obwohl sie mit dem Milieu eigentlich nichts zu tun und auch keinen Sex haben wollen. Im Grunde brauchen sie allerdings nur jemanden zum Kuscheln. Sollte also zufällig ein passendes Angebot auftauchen, wird dieses gerne in Anspruch genommen.

Kuscheln gegen Geld – eine geschlechtsbeschränkte Tätigkeit?

Wenn man etwas über Kuscheln als Dienstleistung hört, sind es meistens nur Frauen, die ihre Kuscheldienste anbieten. Tatsächlich ist es so, dass es sich bei der großen Mehrheit der Anbieter, um professionelle Kuschlerinnen handelt. Hier verhält es sich ähnlich wie mit dem Beruf der Hebamme. Wenngleich prinzipiell auch Männer diesen Beruf ausüben können, so sind dennoch fast ausschließlich Frauen tätig. Das heißt jetzt allerdings nicht, dass das Kuscheln lediglich Frauen vorbehalten ist. Es gibt schließlich auch Frauen, die bereit sind fürs Kuscheln zu bezahlen. Ganz zu schweigen von homosexuellen Männern, die lieber einen Mann zum Kuscheln haben möchten. Unter Umständen ist der Einstieg für Männer allerdings schwieriger. Unter anderem auch wegen dem gesellschaftlichen Druck, mit dem die Männerwelt in vielen Fällen zu kämpfen hat. Kuscheln wird nämlich gerne mit Schwäche in Verbindung gebracht. Hiervon sollte sich ein angehender Kuschler allerdings nicht unterkriegen lassen. Derzeit ist die Konkurrenz in Deutschland noch sehr überschaubar. Die Chancen stehen also insgesamt recht gut.

Was ein professioneller Kuschler verdienen kann

Sollte man sich entscheiden als professioneller Kuschler tätig zu werden, kann man wirklich einiges verlangen. Derzeit belaufen sich die Stundenlöhne etwa auf 50 bis 100 Euro. Für eine halbstündige Kuschelsession werden meist um die 30 bis 40 Euro verlangt. Das ist natürlich eine Menge Geld. Viele Kunden sind allerdings bereit dieses zu bezahlen. Der Verdienst als Kuschlerin ist damit in etwa so hoch wie der einer Prostituierten. In einigen Fällen bekommt man übrigens sogar etwas mehr. Viele zufriedene Kunden geben Trinkgeld, sodass das eigentliche Gehalt noch etwas angehoben wird. Die Verdienstchancen stehen somit wirklich sehr gut. Selbst für Einsteiger.

 

Warum man als Kuschler unbedingt Regeln festlegen sollte

Wer mit Kuscheln Geld verdienen möchte, sollte im Voraus unbedingt einige Regeln festlegen. Ansonsten kann das Ganze schnell sexuell werden. Das liegt natürlich meist nicht im eigenen Interesse. Sollte man von Anfang an seine Regeln festlegen, kann man allerdings davon ausgehen, dass Missverständnisse weitgehend vermieden werden. Mögliche Verbote sind beispielsweise Nacktheit und Berührungen im Intimbereich. Sollte sich ein Kunde nicht an die Regeln halten, gilt es diesen entweder zu verwarnen oder direkt seine Dienstleistungen zu verweigern. Nur so kann gewährleistet werden, dass auch zukünftige „Freier“ sich an die Regeln halten.