Mit dem Bitcoin Geld verdienen – wie riskant der Kryptoriese wirklich ist

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Mittlerweile dürfte eigentlich fast jedem bewusst sein, was es mit dem Bitcoin eigentlich auf sich hat. Schließlich hat dieser mittlerweile eine enorme mediale Aufmerksamkeit und erlebt regelrecht einen Boom. Selbst wenn man sich nicht für Kryptowährungen interessiert, dürfte das nicht an einem vorbeigegangen sein. Am 22 Mai 2010 hat ein Mann 10000 Bitcoins für zwei Pizzen bezahlt. Damals war die Kryptowährung noch weitgehend unbekannt und erfreute sich keiner großen Beliebtheit. Heute wären diese 10000 Bitcoins mehr als 20 Millionen Euro wert. Damit wären das wohl die zwei teuersten Pizzen der Geschichte. Wenngleich diese Vorstellung nahezu unvorstellbar ist, so ist sie doch Realität. Bitcoin hat einen enormen Aufschwung erlebt. Einige Experten gehen sogar davon aus, dass der Kurs des Bitcoins 2030 auf eine halbe Million Dollar ansteigen wird. Da kommt natürlich direkt der Gedanke auf, ob man nicht in Bitcoins investieren sollte.

Schritt für Schritt Anleitung – Methode 1:

  1. Eine Bitcoin Wallet erstellen
  2. Bitcoins kaufen
  3. Auf Kurssteigerung spekulieren
  4. Bitcoins verkaufen
  5. Geld verdienen

Schritt für Schritt Anleitung – Methode 2:

  1. Über binären Optionen oder CFD Trading informieren
  2. Auf steigende oder sinkende Bitcoin Kurse setzen
  3. Die richtige Auswahl treffen
  4. Sich auszahlen lassen
  5. Geld verdienen

Warum es riskant ist mit Bitcoins Geschäfte zu machen

Die derzeitige Situation lässt stark annehmen, dass der Bitcoin sich in Zukunft immer weiter etablieren wird. Eine enorme Wertsteigerung ist nicht auszuschließen, sodass sich der Bitcoin wunderbar als Anlage anbietet. Aber auch für Spekulationsgeschäfte wie binäre Optionen oder CFD Trading scheint der Bitcoin die optimale Wahl zu sein. Es wäre fast so, als würde der Bitcoin die ideale Investition ein. Ein sicherer und einfacher Weg viel Geld zu verdienen. Doch ist das tatsächlich der Fall? Das ist natürlich eine berechtigte Frage. So wirklich beantworten kann sie allerdings keiner. Wenngleich es zahlreiche Stimmen gibt, die von einem unaufhaltbaren Aufstieg des Bitcoins ausgehen, so gibt es auch die Gegenseite. Es gibt weiterhin viele Menschen, die dem Bitcoin kritisch gegenüberstehen und gar vor diesem warnen. Tatsächlich gibt es einige Risiken, welche man beim Bitcoin grundsätzlich nicht ausschließen kann. Daher sollte man sich vor einer Investition bewusst sein, ob man bereit ist diese auf sich zu nehmen oder ob man doch lieber die Finger vom Bitcoin lässt.

Es ist beispielsweise nicht auszuschließen, dass Bitcoin verboten und dadurch kriminalisiert wird. Zwar hat das derzeit keineswegs den Anschein, allerdings kann sich das in Zukunft ändern. Derzeit gewinnt der Bitcoin zunehmend an Akzeptanz. In mehr und mehr Ländern wird er als offizielles Zahlungsmittel akzeptiert und man setzt sich dafür ein, dass sein Gebrauch erleichtert wird. Dennoch gibt es weiterhin Länder, welche den Bitcoin als potentiell gefährlich betrachten und diesen verbieten. Ein Beispiel hierfür wäre Thailand. Hier ist der Bitcoin verboten. Zumindest auf dem Papier. Man kann nicht gänzlich ausschließlich, dass auch andere Länder ein Verbot in Betracht ziehen. Das ist allerdings eines der Risiken, welche als nicht allzu kritisch betrachtet werden. Zumindest in den wirtschaftlich entwickelten Ländern, hat es derzeit kaum den Anschein, dass ein Verbot des Bitcoins in Betracht kommt.

Mit steigender Popularität werden immer mehr Menschen zum Kauf von Bitcoins greifen. Das ist zumindest stark anzunehmen. Daher ist es auch sehr wahrscheinlich, dass der Kurs weiter ansteigt. Allerdings ist und war der Bitcoin stetig starken Schwankungen ausgesetzt. Sollte es also zu kurzzeitigen Verlusten kommen, kann es durchaus sein, dass viele Menschen ihre erworbenen Bitcoins wieder verkaufen. Ungefähr so, wie es sich bei vielen Wertpapieren verhält. Dabei ist es nicht ausgeschlossen, dass das den Kurs weiter in die Tiefe treibt. Generell können starke Schwankungen nie ausgeschlossen werden. Auch ist es fraglich, ob der Bitcoin überhaupt für einen Massengebrauch ausgelegt ist. Die Anzahl der maximalen Transaktionen ist derzeit noch stark beschränkt. Desto mehr Menschen aktiv am Handel mit Bitcoins teilnehmen, desto mehr wird die derzeitige Kapazität darunter leiden. Da diese bereits jetzt schon am Limit ist, wird man früher oder später Lösungen bereitstellen müssen. Sollte es nicht zu solchen Lösungen kommen, kann das fatale Auswirkungen auf den Kurs haben.

Aber das ist bei weitem noch nicht alles. Auch durch Spam-Attacken könnte ein enormer Einfluss auf die Kurse genommen werden. Sogar noch mehr. Theoretisch wäre es dadurch sogar möglich, das Vertrauen der Menschen in Bitcoins zu erschüttern. Dabei reicht bereits ein Blick auf die Priorisierung von Bitcoin-Zahlungen. Es werden diejenigen bevorzugt behandelt, welche möglichst hohe Gebühren bezahlen. Das System kann natürlich ausgenutzt werden, sofern jemand das nötige Geld dafür hat. Zwar sind das einige Millionen, allerdings gibt es mehr als genug Menschen, die eine derartige Investition in Kauf nehmen könnten. In diesem Fall würden die Transaktionen vieler anderer Nutzer wesentlich länger in Anspruch nehmen. Das würde natürlich zu enormen Zweifeln an der Benutzerfreundlichkeit von Bitcoin führen. Generell ist diese anzuprangern. Gerade für Laien besteht durchaus die Gefahr, dass diese ihr mühsam erspartes Geld verlieren. Ebenso darf man nicht vergessen, dass es sich bei Bitcoins um Software handelt. Programmierfehler können also niemals gänzlich ausgeschlossen werden. All das sind Gründe, weswegen der Bitcoin eine riskante Anlageform ist. Sollte die Nachfrage nach diesem verloren gehen, so wird auch dessen Wert unmittelbar sinken. Dass das passiert, kann nie gänzlich ausgeschlossen werden.