Arbeiten als Winzer – wie stehen die Perspektiven in diesem Traditionsberuf?
Nach Bier zählt Wein zu den beliebtesten alkoholischen Getränken in Deutschland. Obwohl sehr viel Wein importiert wird z. B. aus Frankreich und Italien, spielt auch hierzulande der Weinanbau eine wichtige Rolle. Dabei kommen Winzer zum Einsatz, die die Weinberge bewirtschaften und auch weitere interessante Aufgaben übernehmen. Doch wie stehen eigentlich die Perspektiven in diesem Traditionsberuf? Lohnt es sich überhaupt noch eine Ausbildung anzufangen? Das sind zwei durchaus berechtigte Fragen. Zumal immer mehr Arbeit von Maschinen übernommen wird. Die Antworten hierauf erhalten Sie in unserem Artikel.
Schritt für Schritt Anleitung:
- Über Weinanbaugebiete in Deutschland informieren
- Sich für einen Ausbildungsplatz als Winzer bewerben
- Wenn nötig seinen Wohnort wechseln
- Nach 3 Jahren seine Ausbildung abschließen
- Erfahrungen in einem Weinanbaubetrieb sammeln
- Sich nach Weiterbildungsmöglichkeiten umschauen
- Ein Karriereziel festlegen (z. B. Winzermeister)
- Selbstständig machen und mit Weinverkauf Geld verdienen
Wie die Chancen einen Ausbildungsplatz zu erhalten aussehen und was vorausgesetzt wird
Wer eine Ausbildungsstelle als Winzer anstrebt, sollte unbedingt beachten, dass solche nicht in ganz Deutschland zur Verfügung stehen. Es gibt schließlich nicht überall Weinanbaugebiete. Besonders schlecht sieht es damit natürlich im Norden aus. Daher ist es gut möglich, dass man für seine Ausbildung den Wohnort wechseln muss. Das kann natürlich etwas Überwindung brauchen. Auch sollte man bedenken, dass gewisse Voraussetzungen als Winzer erfüllt sein sollten. An vorderster Stelle steht dabei natürlich eine Affinität zu Wein. Wer lediglich eine Ausbildung beginnt, da er nicht so richtig weiß was er mit seinem Leben anfangen soll, begeht sehr wahrscheinlich einen großen Fehler.
Als Winzer sollte man zudem zeitlich flexibel sein. Gelegentlich muss auch an Wochenenden und Feiertagen mit angepackt werden. Dabei ist man meistens an der frischen Luft. Eine gewisse körperliche Belastbarkeit sollte dabei ebenfalls gegeben sein. Maschinen nehmen einem nämlich nicht alle Arbeit ab. Des Weiteren sind auch Fingerspitzengefühl und ein technisches Grundverständnis ratsam. Wer dazu noch eine feine Zunge hat, ist für diese Tätigkeit wie geschaffen. Empfohlen wird ein mittlerer Schulabschluss. Es gibt hier aber auch Ausnahmen. Sollten alle Voraussetzungen gegeben sein, stehen die Chancen einen Ausbildungsplatz zu erhalten recht gut.
Was die Tätigkeit eines Winzers umfasst

Verdienst eines Winzers während und nach der Ausbildung

Als Winzer Karriere machen – gar nicht so unrealistisch

So kann man sich beispielsweise zum Winzermeister oder zum staatlich geprüften Techniker in Fachrichtung Weinbau und Kellerwirtschaft weiterbilden. Für beides sollte man mindestens 2 Jahre einplanen. Der Zeitaufwand lohnt sich aber. Ein mindestens 500 Euro höheres Bruttogehalt sollte drin sein. Wesentlich interessanter ist allerdings, dass man sich für eine Selbstständigkeit qualifiziert. Das eröffnet einem die Möglichkeit selbst Wein anzubauen und zu verkaufen. Zwar geht man auf diese Weise natürlich ein gewisses Risiko ein, dafür ist verdiensttechnisch aber auch um einiges mehr drin.
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