Tierzüchter
Als Tierzüchter sein Hobby zum Beruf machen

Als Tierzüchter Geld verdienen
Schritt für Schritt:
- Sich ein Tier und eine dazugehörige Rasse zum Züchten aussuchen
- Ein kräftiges, gebärfreudiges Weibchen kaufen
- Gesundheitliche Untersuchungen vornehmen
- Wenn nötig Zuchtzulassung besorgen
- Über mögliche (auch regionale) Regelungen informieren und diese einhalten
- Weibchen begatten lassen und durch die Schwangerschaft begleiten
- Jungtiere bis zu einem gewissen Alter aufziehen
- Jungtiere verkaufen und eine gute Gewinnspanne erzielen
- Einnahmen reinvestieren (z. B. weitere Weibchen, neue Rasse etc.)
- Langfristig als Züchter ein rentables Geschäft betreiben
Überall auf der Welt halten sich Menschen Haustiere. In Deutschland sind es vornehmlich Hunde, Katzen, Hamster, Meerschweinchen, Kaninchen und unterschiedliche Vögel. Obwohl im Tierheim Haustiere sehr kostengünstig und unproblematisch abgeholt werden können, ziehen viele dennoch einen Züchter vor. Erfahrene Züchter verlangen beispielsweise für einen guten Rottweilerwelpen 1500 bis 2500 Euro. Das sind natürlich stolze Summen. Hobbyzüchter sollten sich daher überlegen, ob sie ihr Hobby zum Beruf machen. Allerdings können auch Quereinsteiger eine Tätigkeit als Züchter in Erwägung ziehen. Diese müssen sich jedoch erst einmal langsam darauf hinarbeiten.
Was einen guten Züchter ausmacht

Neben der Aufzucht der Tiere, spielt natürlich auch der Verkauf eine wichtige Rolle. Daher ist auch Verhandlungsgeschick sehr wichtig. Hierdurch kann die Gewinnspanne nämlich erheblich ausgeweitet werden. Generell sollte ein Züchter auch ein guter Geschäftsmann sein. Schließlich müssen Preise festgesetzt und anfallende Kosten analysiert werden. Dabei sollte niemals allein der Verdienst im Vordergrund stehen. Als Züchter ist es ebenfalls sehr von Vorteil, wenn man sich ein gewisses Netz in der Szene aufbaut. Dadurch hat man schließlich mehr potentielle Abnehmer. Ganz zu schweigen von der Tatsache, dass man sich womöglich den ein oder anderen nützlichen Tipp abgreifen kann. Zu guter Letzt sollte auch eine gewisse Flexibilität mitgebracht werden. Während Kunden sich möglicherweise noch an bestimmte Zeiten halten, so ist das bei Schwangerschaften definitiv nicht der Fall.
Investitionskosten für einen Zuchtbetrieb

Es gibt jedoch noch weitere Kosten, die einen Züchter auf Trab halten. Besonders schwierig gestaltet sich dabei die artgerechte Haltung. Hierfür ist unter Umständen spezielles Zubehör notwendig. Aber auch der nötige Platz darf nicht fehlen. Wer nicht das Glück hat bereits eine ausreichend große Fläche zur Verfügung zu haben, wird hier wohl oder übel ordentlich investieren müssen. Wer sich den Kauf eines geeigneten Grundstücks nicht leisten kann, sollte sich überlegen eines zu mieten. Allerdings gilt es dann mit höheren laufenden Kosten zu kämpfen. Falls möglich kann sich auch ein Kredit anbieten. Dieser kann anfänglich genutzt werden, um die laufenden Kosten zu tilgen. Gerade in der Aufbauphase ist das eine gute Stütze.
Verdienstaussichten als erfolgreicher Züchter

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