Leihmutter

Leihmutter werden und durch das Austragen fremder Kinder eine Menge Geld bekommen?
So können Sie vorgehen:
- Die Risiken einer Leihmutterschaft überdenken
- In ein Land ziehen, wo die Tätigkeit der Leihmutter legal ist
- Sich mit einer Agentur in Verbindung setzen/Auf Eigeninitiative nach Eltern suchen
- Versuchen einen möglichst fairen Vertrag auszuhandeln
- Das Kind nach voraussichtlich 9 Monaten gesund und munter zur Welt bringen
- Kind an die Eltern übergeben und die vereinbarte Summe erhalten
Leihmütter verleihen für die Dauer einer Schwangerschaft ihre Gebärmutter, um mittels einer befruchteten Eizelle ein Kind zur Welt zu bringen. Diese Art der Kindeszeugung wird in der Regel dann praktiziert, wenn die genetische Mutter das Kind nicht selbst zur Welt bringen kann. Die Leihmutterschaft wird dabei meist in Form eines Vertrages festgehalten. Dabei wird mit der Leihmutter, oder einer entsprechenden Agentur, die Zahlung eines bestimmten Betrages vereinbart. Dieser kann (gerade in Industrieländern) erheblich sein, sodass die Leihmutterschaft eine denkbare Möglichkeit für Frauen ist, um sich gutes Geld dazuzuverdienen. Jedoch kann die ganze Sache einen erheblichen Haken haben.
Rechtliche Situation zur Ausübung der Leihmuttertätigkeit in Deutschland

Was Leihmutter verdienen können und warum immer wieder von Ausbeutung die Rede ist
Der Verdienst einer Leihmutter hängt stark davon ab, aus welchem Land die austragende Mutter kommt. Während in Indien und Thailand Dumpingpreise von einigen tausend Euro herrschen, wird in Industrieländern wie den USA bis zu 100000 Euro für das Austragen eines Kindes bezahlt. Das klingt natürlich wie ein enormer Verdienst. Schließlich wird das Kind bei einer normal verlaufenden Schwangerschaft in 9 Monaten ausgetragen, was auf einen Monatslohn von über 11000 Euro hinauslaufen würde. Jedoch klingt das Geschäft wesentlich besser, als es in der Realität tatsächlich ist. In den meisten Ländern ist es nämlich die Regel, dass Leihmutterschaften über Agenturen abgewickelt werden.

Ethische Aspekte einer Leihmutterschaft

Dennoch sollte man auch bedenken, dass Leihmutterschaften etwas Gutes mit sich bringen. Schließlich wird auf diese Weise kinderlosen Paaren ermöglicht, den langersehnten Wunsch einer Familie zu erfüllen. Viele Kinder, die durch eine Leihmutterschaft auf die Welt gekommen sind, können in intakten Familienverhältnissen leben und ganz normal aufwachsen. Im besten Fall sind also die Eltern, das Kind/Baby und die Leihmutter glücklich. Ein schwieriges ethisches Thema, dass man nicht nur in schwarz oder weiß betrachten sollte. Wenn man sich jedoch an religiöse Ansichten orientieren sollte, wird man voraussichtlich ausschließlich mit negativen Aussagen bezüglich einer Leihmutterschaft konfrontiert. Inwiefern diese moralisch zu werten ist, sollte jedoch jeder mit sich selbst vereinbaren.
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