Mit dem Spenden von Blutplättchen seinen Kontostand aufstocken
Das klassische Blutspenden (Vollblutspende) und das Spenden von Blutplasma, haben wir bereits in vorigen Artikeln behandelt. Hier geht es um ein ähnliches Thema, nämlich dem Spenden von Blutplättchen. Sollte man sich als Spender qualifiziert haben, kann man hierdurch regelmäßig etwas dazuverdienen. Dafür sind die Anforderungen aber auch recht hoch. Warum das Spenden von Blutplättchen wichtig ist, wer als Spender infrage kommt und was sich damit verdienen lässt, wollen wir hier gerne etwas näher aufführen.
Schritt für Schritt Anleitung:
- Sich über Blutspenden in seiner Umgebung informieren
- Krankenhäuser und Blutspendedienste aufsuchen
- Die erforderlichen Voruntersuchungen durchführen
- Als Blutplättchenspender ausgewählt werden
- In die Spenderliste aufgenommen werden
- Regelmäßig Blutplättchen spenden
- Sich vergüten lassen und einem ehrenwerten Nebenverdienst nachgehen
Warum das Spenden von Blutplättchen so bedeutend ist

Voraussetzungen um als Spender von Blutplättchen infrage zu kommen
Im Gegensatz zur klassischen Vollblutspende, werden bei einer Bluttplättchenspende nur bestimmte Bestandteile des Blutes entnommen. Die Auswahlkriterien für potentielle Spender sind dabei wesentlich strenger. Infolgedessen müssen erst einige Voruntersuchungen getätigt werden. Nur wenn diese bestanden werden, kann man sich als Spender qualifizieren und wird in der Regel auch direkt in die Spenderliste aufgenommen. Mögliche Spender müssen beispielsweise nachweisen, dass sie nicht an bestimmten Vorerkrankungen leiden z. B. Erbkrankheiten. Auch die Blutgruppe kann unter Umständen eine wichtige Rolle spielen. Das hängt jedoch eher vom jeweiligen Bedarf ab. Wer sich bereits als Blutplasmaspender etablieren konnte, für den stehen die Chancen vergleichsweise gut. Sollten diese eine Blutplättchenkonzentration von über 250.000 µl aufweisen, kann im Grunde direkt gespendet und Geld verdient werden. Ein wichtiges Kriterium ist übrigens auch, dass der eigene Körper beim Spenden keinem Risiko ausgesetzt wird. Aus diesem Grund werden auch gerne schnelle Gesundheitschecks durchgeführt. Dazu gehört beispielsweise auch das Messen des Blutdrucks.
Vergütung für das Spenden von Blutplättchen
Wer Blutplättchen spendet tut nicht nur etwas moralisch Gutes, sondern kann sich dazu noch über einen netten Nebenverdienst freuen. Im Schnitt erhält man hier in etwa das Doppelte einer Vollblutspende. Damit kommt man auf circa 50 Euro. Gespendet werden kann dabei in der Regel zweimal monatlich. Hinzukommen mögliche Bonuszahlungen, die ab einer bestimmten Anzahl Spenden fällig werden. Gehen wir dabei einfach davon aus, dass man pro 12 Spenden einen Bonus von 100 Euro erhält. Bei zwei monatlichen Spenden, würde man im Laufe des Jahres auf stolze 1400 Euro kommen. Das ist eine beachtliche Menge Geld. Vor allem wenn man bedenkt, dass man bei der Blutplättchenspende mit Essen und Trinken versorgt wird und unter Umständen sogar noch kleinere Geschenke erhält. Wer das Potential hier voll ausschöpfen möchte, sollte parallel noch Vollblut- und Plasmaspenden in Erwägung ziehen. Dadurch kommt dann schon einiges zusammen.
Ablauf einer Blutplättchenspende

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