Brieftauben verkaufen
Mit Zucht und Verkauf von Tauben seinen Lebensunterhalt bestreiten – eine risikoreiche Investition?
Schitt für Schritt Anleitung:
- Ausreichend Startkapital ansparen
- Sich Fachwissen über Taubenzucht aneignen
- Erste Kontakte in der Szene knüpfen
- Eine geeignete Zuchtfläche kaufen/mieten
- Die nötigen Utensilien besorgen z. B. Käfige und Futter
- Einige vielversprechende Exemplare kaufen (Pigeon Paradise etc.)
- Seine Taubenzucht so professionell wie möglich betreiben
- Tauben für Events vermieten und an kaufkräftige Interessenten vermitteln
- Mit einer eigenen Webseite seine Reichweite erhöhen
- Als professioneller Taubenzüchter gutes Geld verdienen
In Europa war das Züchten von Tauben jahrzehntelang ein lukratives Geschäft. Vor allem die Nachfrage nach Brieftauben war enorm. Heutzutage ist das kaum noch der Fall. In Deutschland können nur die wenigsten Taubenzüchter von ihrem Hobby leben. Das hängt allerdings auch damit zusammen, dass sie kaum das Internet zur Vermarktung ihres Angebots nutzen. Dadurch entgehen beispielsweise internationale Abnehmer, die unter Umständen bereit sind, enorme Summen für gute Exemplare zu bezahlen. In Asien und dem Nahen Osten ist das Taubengeschäft nämlich immer noch Gang und Gebe, weswegen man sein Angebot auf diese Märkte ausweiten sollte. Aber es gibt noch einige weitere Gründe, die dafürsprechen, das Internet in sein Geschäft einzubeziehen.
Voraussetzungen um mit der Zucht von Tauben Geld zu verdienen
Nur die wenigsten haben mit der Taubenzucht Erfolg. Zudem ist gerade ohnehin nicht der beste Zeitpunkt, um in das Geschäft einzusteigen. Die Nachfrage in Deutschland und auch im sonstigen europäischen Raum ist nicht allzu hoch, weswegen gerade der Aufbau einer Taubenzucht eher kritisch ist. Mit dem nötigen Startkapital und reichlich Motivation, kann man allerdings auch hiermit viel Geld verdienen. Infrage kommt diese Tätigkeit aber ohnehin nur dann, wenn ein großes Interesse an der Lebensweise und Zucht von Tauben besteht. In diesem Fall muss man sich um eine ausreichend große Fläche kümmern, sodass die Tiere auch artgerecht gehalten werden können. Hinzukommen unter anderem noch Käfige, Futter und gegebenenfalls Tierarztbesuche. Alles sollte gewissen Standards entsprechen, was sehr schnell ins Geld gehen kann. Besonders teuer ist allerdings der Ankauf der Tauben. Gute Zuchtexemplare bekommt man z. B. bei den Auktionen von Pigeon Paradise. Für 200 bis 300 Euro kann man hier einige gute Tiere ergattern. Das Geld muss man natürlich erst mal parat haben.

Vermarktungsmöglichkeiten von Tauben
Besonders gefragt sind schön gezüchtete Brieftauben. Diese werden beispielsweise gerne für Rennen genutzt. Sammler zahlen für gute Exemplare auch einige tausend, zehntausend oder gar hunderttausend Euro. Die meisten dieser kauffreudigen Interessenten finden sich allerdings in Asien und im Nahen Osten. Eine gute Anlaufstelle ist beispielsweise China. Ohne hinreichende Kontakte stehen die Chancen hier aber eher schlecht. Daher gilt es sich erst einmal einige Kontakte aufzubauen und mit kleineren Geschäften etwas Geld einzunehmen. Helfen kann einem hierbei eine eigene Webseite. Diese sollte man komplett seinem Geschäft widmen und dabei versuchen seine Reichweite zu erhöhen. Bereits kleinere Investitionen können hier Wirkung zeigen. Schließlich kann sich aus jedem Kunde ein Stammkunde entwickeln, der sich als wichtige Stütze für das eigene Unternehmen erweist. Sollte man es gar schaffen einige tausend Besucher im Monat zu verzeichnen, kann man selbst mit größeren Händlern konkurrieren.

So viel können Sie mit dem Verkauf von Brieftauben verdienen

©Bilder: Pixabay, Screenshot Majestic

